Regionalverkehr in Baden-Württemberg: Pünktlichkeit und Sauberkeit leiden unter Infrastrukturproblemen
H.-Dieter ReuterBewertung: Regionalzüge sind unpunctualer und dreckiger - Regionalverkehr in Baden-Württemberg: Pünktlichkeit und Sauberkeit leiden unter Infrastrukturproblemen
Regionalverkehr in Baden-Württemberg: Leichte Qualitätsverschlechterung in der ersten Jahreshälfte 2023
Im Regionalverkehr Baden-Württembergs hat sich die Servicequalität in der ersten Hälfte des vergangenen Jahres leicht verschlechtert. Dies geht aus der aktuellen Bewertung des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg hervor, die Rückgänge bei Pünktlichkeit und Sauberkeit auf 32 überwachten Strecken dokumentiert.
Die Nachrichten über die Pünktlichkeitsquote sank auf 77,9 Prozent – ein Minus von über zwei Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr. Als pünktlich gilt ein Zug, wenn er mit weniger als vier Minuten Verspätung eintrifft. Trotz dieser Entwicklung verbesserte sich die Zuverlässigkeit leicht, da es weniger vollständige Ausfälle gab.
Auch die Beschwerden über mangelnde Sauberkeit nahmen zu. Als Gründe für den Qualitätsrückgang nannte der Bericht überalterte Infrastruktur, schlecht koordinierte Baustellen und anhaltenden Personalmangel. Diese Faktoren führten zu niedrigeren Standards als in früheren Perioden. Die nächste umfassende Qualitätsbewertung folgt dem üblichen Jahresrhythmus; der vollständige Bericht wird für 2026 erwartet.
Laut Report wurden zwar weniger Züge gestrichen, doch Verspätungen und Sauberkeitsmängel häufen sich. Das Verkehrsministerium wird die Entwicklung im Rahmen der regelmäßigen Erhebungen weiter beobachten.