Regio-S-Bahn Donau-Iller: Wie Ulms Oberbürgermeister vor der Wahl um Unterstützung wirbt
Paula GumprichRegio-S-Bahn Donau-Iller: Wie Ulms Oberbürgermeister vor der Wahl um Unterstützung wirbt
Vor der anstehenden Landtagswahl in Baden-Württemberg fand in Ulms Rathaus eine Informationsveranstaltung zum Projekt Regio-S-Bahn Donau-Iller statt.
Die grenzüberschreitende Regio-S-Bahn Donau-Iller steht seit fast zehn Jahren im Fokus der Region. In dieser Zeit konnten Befürworter wichtige Meilensteine erreichen – etwa einen Halbstundentakt auf den Hauptstrecken und verbesserte Fahrpläne. Das Vorhaben gilt mittlerweile als zentral für eine nachhaltige Verkehrsentwicklung und den wirtschaftlichen Aufschwung der Region.
Ulms Oberbürgermeister Martin Ansbacher, der auch Vorsitzender des Regio-S-Bahn-Verbands ist, betonte die Notwendigkeit einer überparteilichen Unterstützung. Jede Stimme in Landtag oder Bundestag könne dazu beitragen, das Projekt voranzubringen und ein voll funktionsfähiges grenzüberschreitendes Netz zu verwirklichen, so Ansbacher. Bei der Veranstaltung wurden bisherige Erfolge, aktuelle Planungen sowie die nächsten Entwicklungsschritte vorgestellt.
Anwesend waren Vertreter der Landesregierung und Kandidatinnen und Kandidaten für die anstehende Wahl, während keine konkreten Bundespolitiker öffentlich genannt wurden. Ziel der Zusammenkunft war es, Transparenz zu schaffen, eine politische Bewertung der Maßnahmen zu ermöglichen und Schwung für die Fortführung des Projekts zu gewinnen.
Die Veranstaltung unterstrich die Bedeutung des Vorhabens für die regionale Mobilität und die wirtschaftliche Entwicklung. Angesichts der bevorstehenden Landtagswahl hoffen die Organisatoren auf eine breitere politische Verpflichtung. Mit dem Fortschreiten der Planung sind weitere Updates zur Regio-S-Bahn Donau-Iller zu erwarten.