26 March 2026, 10:19

Rastatt kämpft mit Millionenloch – Gewerbesteuer bricht um 70 Prozent ein

Alte detaillierte Karte von Strand, Deutschland, mit Straßen, Gebäuden und anderen Merkmalen.

Rastatt kämpft mit Millionenloch – Gewerbesteuer bricht um 70 Prozent ein

Rastatt steht vor einer tiefen Finanzkrise, nachdem die Einnahmen aus der Gewerbesteuer drastisch eingebrochen sind. Die Stadt hatte für dieses Jahr eine Million Euro erwartet, rechnet nun aber nur noch mit 300.000 Euro. Als Gründe für das massive Minus nennen die Verantwortlichen Steuererstattungen sowie unerwartete Anpassungen bei lokalen Unternehmen.

Der Regionalverband Karlsruhe hat zwar den Haushalt 2026 für Rastatt genehmigt – allerdings mit strengen Auflagen. Die Behörden verlangen weitere Kürzungen bei den Ausgaben sowie eine umfassende Überprüfung der Investitionspläne der Stadt. Bis zum 1. September 2026 muss ein Fortschrittsbericht vorgelegt werden.

Bürgermeisterin Monika Müller betonte die Dringlichkeit von Sofortmaßnahmen. Sie forderte tiefgreifende Einsparungen und neue Wege, um die Einnahmen zu steigern. Die finanziellen Probleme Rastatts stehen im Kontrast zum Gesamtaufkommen der Gewerbesteuer in Baden-Württemberg, das 2025 mit 9,19 Milliarden Euro einen Rekordwert erreichte – allein Stuttgart verbuchte 747 Millionen Euro.

Im Juni wird eine öffentliche Veranstaltung den Sanierungsplan für 2027 vorstellen, mit dem Ziel, die Finanzen zu stabilisieren und die lokale Wirtschaft zu stärken. Details zum Haushalt und die nächsten Schritte sind unter *www.unserewebsite/haushalt-2026* abrufbar.

Rastatt muss nun Kosten senken und neue Einnahmequellen erschließen, um eine weitere Verschärfung der Finanzlage zu vermeiden. Die Auflagen des Regionalverbands sehen regelmäßige Berichte über Ausgaben und Fortschritte vor. Ohne Kurskorrekturen könnte sich die wirtschaftliche Lage der Stadt weiter verschlechtern.

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