Queer-feministischer Buchclub in Mannheim schafft neuen Diskussionsraum
H.-Dieter ReuterQueer-feministischer Buchclub in Mannheim schafft neuen Diskussionsraum
Neuer queer-feministischer Buchclub in Mannheim gestartet
In Mannheim hat sich ein neuer queer-feministischer Buchclub gegründet, der einen festen Rahmen für Diskussionen über LGBTQ+- und feministische Literatur bietet. Die Gruppe trifft sich monatlich im Queeren Zentrum Mannheim (QZM) sowie vierteljährlich in der Stadtbibliothek Mannheim. Die Organisatorinnen Shanna und Svenja möchten mit dem Angebot eine einladende Atmosphäre für Lesende schaffen, die sich mit queeren Themen auseinandersetzen.
Beim ersten Treffen stand Eine kurze Geschichte queerer Frauen von Kirsty Loehr im Mittelpunkt. Seitdem wächst die Runde stetig, und die Termine finden nun regelmäßig an zwei Standorten statt.
Im QZM treffen sich die Teilnehmer:innen jeweils am vierten Dienstag des Monats um 19:00 Uhr. Beim nächsten Treffen am 24. Februar wird Die Flechterin von Laetitia Colombani besprochen. Diese Abende bieten einen geschützten Raum für offene Gespräche über queer-feministische Themen.
Die Stadtbibliothek Mannheim veranstaltet zusätzlich vierteljährliche Treffen um 17:00 Uhr. Auf dem Programm stehen unter anderem Samstags gehen die Mädchen in den Wald und sprengen Dinge in die Luft von Fiona Sironic, Die Zukunft ist nicht-binär von Lydia Meyer sowie Zwischen den Dörfern auf Hundert von Lars Werner. Zwar gibt es ähnliche Initiativen auch in anderen Städten, doch Mannheims Angebot ist aktuell am sichtbarsten in den Veranstaltungslisten vertreten.
Mit zwei Veranstaltungsorten und einem abwechslungsreichen Rhythmus spricht der Buchclub unterschiedliche Leser:innen an. Das Spektrum reicht von historischen über zeitgenössische bis hin zu spekulativen Werken – die Gruppe erweitert damit kontinuierlich ihre Reichweite. Künftig werden auch Romane, Sachbücher und intersektionale Perspektiven auf queere Identitäten thematisiert.






