Protestwelle in Freiburg: Klimastreik, Gaza-Solidarität und Wehrpflicht-Debatten an einem Wochenende
H.-Dieter ReuterProtestwelle in Freiburg: Klimastreik, Gaza-Solidarität und Wehrpflicht-Debatten an einem Wochenende
In Freiburg finden am kommenden Wochenende mehrere Proteste und Kundgebungen statt. Die Veranstaltungen in Berlin befassen sich mit Klimaschutz, Handelsabkommen, der Wiedereinführung der Wehrpflicht und der Lage in Gaza. Einige Demonstrationszüge könnten zu vorübergehenden Verkehrsbehinderungen und Änderungen im Straßenbahnverkehr führen.
Die Organisatoren haben eine Mischung aus stationären Kundgebungen und Protestmärschen geplant, wobei mit unterschiedlich vielen Teilnehmenden gerechnet wird.
Das Wochenende beginnt bereits am Freitag mit zwei getrennten Veranstaltungen. Um 11:30 Uhr findet im Mensagarten an der Rempartstraße eine kleinere Kundgebung gegen die Rückkehr zur Wehrpflicht und rechtsextreme Politik statt. Erwartet werden etwa 20 Teilnehmende; die Veranstaltung dauert bis 14:30 Uhr.
Am selben Abend startet um 18:00 Uhr am Platz der Alten Synagoge eine größere Demonstration im Rahmen des internationalen Klimastreiks. Rund 600 Menschen werden voraussichtlich durch die Werthmannstraße, Rempartstraße, Talstraße und über die Kaiserbrücke ziehen, bevor die Veranstaltung gegen 22:00 Uhr endet.
Am Samstag beginnt das Programm früh: Von 9:30 bis 12:30 Uhr findet auf dem Augustinerplatz eine Kundgebung gegen das EU-Mercosur-Freihandelsabkommen statt. Ab 13:00 Uhr öffnet am Platz der Alten Synagoge ein Informationsstand der Kampagne "Freiheit für Gaza", der bis 19:00 Uhr besetzt sein wird. Um 14:00 Uhr startet dann ein Demonstrationszug mit etwa 1.000 erwarteten Teilnehmenden, die über den Rotteckring, Friedrichring und die Kaiser-Joseph-Straße ziehen, bevor sie zum Ausgangspunkt zurückkehren.
Obwohl die Parkhäuser durchgehend geöffnet bleiben, kann es entlang der Demonstrationsrouten zu kurzfristigen Straßensperrungen kommen. Auch der Straßenbahnverkehr könnte während der Märsche vorübergehend beeinträchtigt werden.
Die Reihe der Veranstaltungen wird an zwei Tagen verschiedene Gruppen auf Freiburgs Straßen bringen. Mit vorübergehenden Behinderungen im Verkehr und Öffentlichen Nahverkehr ist zu rechnen, sobald die Demonstrationszüge zentrale Bereiche durchqueren. Die Behörden haben bisher keine größeren Einschränkungen bekannt gegeben – abgesehen von den kurzfristigen Sperrungen entlang der Routen.