Pforzheim: Polizei blitzt 46 Raser an Unfallschwerpunkt – mit drastischen Ergebnissen
Enrico HerrmannPforzheim: Polizei blitzt 46 Raser an Unfallschwerpunkt – mit drastischen Ergebnissen
Verkehrspolizei in Pforzheim führt Geschwindigkeitskontrolle im Rahmen einer Sicherheitskampagne durch
Letzten Donnerstag führte die Verkehrspolizei in Pforzheim eine Geschwindigkeitsmessaktion durch – Teil einer umfassenden Kampagne zur Verbesserung der Verkehrssicherheit. Der Kontrollposten wurde an der Kreisstraße 4530 in der Nähe von Eisingen eingerichtet, einer Strecke, die für häufige Unfälle bekannt ist. Fast fünf Stunden lang überwachten Beamte die Geschwindigkeiten der Autofahrer, um rücksichtsloses Rasen einzudämmen und die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen.
Die Aktion fand zwischen 14:30 und 19:00 Uhr auf einem Abschnitt statt, auf dem sich im vergangenen Jahr zwei tödliche Unfälle ereignet hatten. Von 627 kontrollierten Fahrzeugen wurden 46 wegen Überschreitens der zulässigen Höchstgeschwindigkeit beanstandet. Die Mehrheit dieser Verstöße – 37 Fahrer – war mit bis zu 21 km/h zu schnell unterwegs.
Neun Autofahrer jedoch wurden dabei erfasst, wie sie die erlaubte Geschwindigkeit sogar um 21 bis 30 km/h überschritten. Die Kontrolle ist Teil der Vision-Zero-Strategie Baden-Württembergs, die darauf abzielt, schwere Unfälle vollständig zu vermeiden. Das Ziel: keine Toten und Schwerverletzten mehr im Straßenverkehr.
Regelmäßige Geschwindigkeitskontrollen wie diese haben bereits positive Effekte bei der Reduzierung gefährlichen Fahrverhaltens gezeigt. Die Polizei bestätigte, dass solche Maßnahmen künftig fortgesetzt werden, um Tempolimits durchzusetzen und ein sichereres Verhalten im Verkehr zu fördern.
Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung konsequenter Überwachung in besonders gefährdeten Bereichen. Die Behörden werden präventive Maßnahmen aufrechterhalten und alle Verkehrsteilnehmer daran erinnern, die vorgeschriebenen Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten. Die Vision-Zero-Strategie bleibt dabei der Leitfaden, um Verkehrsunfälle mit Toten und Schwerverletzten in der gesamten Region weiter zu reduzieren.






