Panter-Preis 2026: Diese unabhängigen Medien kämpfen um die Auszeichnung
Paula GumprichPanter-Preis 2026: Diese unabhängigen Medien kämpfen um die Auszeichnung
Der Panter-Preis 2026 würdigt unabhängige Medien in ganz Deutschland unter dem Motto „Unabhängig, kritisch, widerstandsfähig: Medien von der Basis“. Die Nominierten reichen von langjährigen Projekten bis hin zu jüngeren Initiativen. Die Preisträger werden im Rahmen einer Veranstaltung in Hamburg noch in diesem Jahr geehrt.
Zu den Nominierten gehört Radio CORAX, ein unabhängiger Freier Rundfunksender, der seit dem 1. Juli 2000 auf Sendung ist. Ein weiteres etabliertes Projekt ist Der lichtblick, Deutschlands einzige unabhängige, unzensierte Gefangenenzeitung, die seit 1968 erscheint.
Auch neuere Medienprojekte finden Anerkennung. RUMS, ein unabhängiges Lokalsender aus Münster, startete 2020, während Radio Connection, ein mobiles Radiostudio in Berlin-Marzahn, 2019 seinen Betrieb aufnahm. Mit wöchentlichen mehrsprachigen Sendungen spricht es vielfältige Communities an.
Weitere Anwärter sind UnAufgefordert, eine Studentenzeitung der Humboldt-Universität, deren erste Ausgabe am 17. November 1989 erschien. Berndt Media Publishing gibt kostenlose Kultur- und Kinomagazine im Rhein- und Ruhrgebiet heraus. nah:dran – Medien für alle, eine Initiative der Jugendpresse Deutschland, setzt sich für Medienbildung junger Menschen ein.
Die öffentliche Abstimmung für den Publikumspreis beginnt am 8. Juni 2026 und läuft bis zum 27. Juni. Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt am 14. Oktober 2026 um 18 Uhr im Museum der Arbeit in Hamburg.
Der Panter-Preis 2026 unterstreicht die Bedeutung des basisdemokratischen Journalismus in Deutschland. Bei der Verleihung werden Projekte gewürdigt, die seit Jahrzehnten die unabhängige Medienlandschaft prägen – ebenso wie neue Stimmen. Die Abstimmung startet im Juni, die feierliche Preisverleihung findet im Oktober in Hamburg statt.






