Orsingen Nenzingen offiziell als staatlich anerkannter Erholungsbereich bestätigt
Paula GumprichOrsingen Nenzingen offiziell als staatlich anerkannter Erholungsbereich bestätigt
Orsingen-Nenzingen offiziell als staatlich anerkannter Erholungsort bestätigt
Die Doppelgemeinde Orsingen-Nenzingen im Landkreis Konstanz ist vom Land Baden-Württemberg offiziell als staatlich anerkannter Erholungsort ausgewiesen worden.
Meldung vom 21. November 2025, 18:40 Uhr
Orsingen-Nenzingen darf sich nun offiziell als Erholungsort bezeichnen – eine Auszeichnung, die das Land Baden-Württemberg verleiht. Damit gehört die Gemeinde zu 296 Destinationen in der Region, die für ihr hochwertiges touristischen Angebot bekannt sind. Lokale Verantwortliche begrüßen die Entscheidung als wichtigen Impuls für Besucherzahlen und Fördermöglichkeiten.
Die Anerkennung erfolgte nach einer Prüfung der touristischen Infrastruktur, des Klimas und der Landschaft der Gemeinde. Besonders hervorgehoben wurden das Narrenmuseum sowie ein modern ausgestatteter Campingplatz, die maßgeblich zur positiven Bewertung beitrugen. Bürgermeister Stefan Keil bezeichnete die Auszeichnung als Beleg für die starke Anziehungskraft der Region als Ort der Erholung und Freizeitgestaltung.
Mit dem neuen Status sind auch finanzielle Vorteile verbunden: Die Gemeinde kann künftig bis zu 60 Prozent Förderung für förderfähige Tourismusprojekte beantragen. Ähnliche Vorteile haben in den vergangenen Jahren bereits andere Kommunen in Südbaden genutzt. So erhielten etwa St. Blasien, Titisee-Neustadt und Bad Krozingen denselben Status – was Investitionen in Millionenhöhe ermöglichte, darunter 2,5 Millionen Euro für Kuranlagen in Bad Krozingen und 1,8 Millionen Euro für Wanderwege in St. Blasien. Um die Anerkennung zu behalten, wird Orsingen-Nenzingen alle zehn Jahre überprüft, um sicherzustellen, dass die Standards für Besuchererlebnis und Infrastruktur weiterhin erfüllt werden.
Die neue Einstufung festigt die Position von Orsingen-Nenzingen als attraktives Reiseziel. Gleichzeitig eröffnet sie den Zugang zu zusätzlichen Fördermitteln für künftige Projekte. Die Gemeinde reiht sich damit in die wachsende Liste anerkannter Erholungsorte in Baden-Württemberg ein.