Nur zwei gefälschte ukrainische Führerscheine in Deutschland entdeckt – wie die Behörden reagierten
Paula GumprichNur zwei gefälschte ukrainische Führerscheine in Deutschland entdeckt – wie die Behörden reagierten
Deutsche Behörden entdecken nur zwei Fälle gefälschter ukrainischer Führerscheine im vergangenen Jahr
Ein Vorfall ereignete sich am 1. Februar in Kehl, ein weiterer wurde Ende Januar in Großgrabe (Sachsen) registriert. In beiden Fällen handelte es sich um ukrainische Staatsbürger, die bei routinemäßigen Verkehrskontrollen auffielen.
Am 1. Februar hielten Bundespolizisten in Kehl einen 31-jährigen ukrainischen Fahrer im Rahmen einer Standardkontrolle an. Der Mann präsentierte einen gefälschten Führerschein, der von den Beamten umgehend als Fälschung erkannt wurde. Die Ausländerbehörde zog das Dokument ein und leitete ein Verfahren wegen Urkundenfälschung und Fahrens ohne gültige Fahrerlaubnis ein.
Schon am 28. Januar war ein 45-jähriger Audi-Fahrer auf der Dresdener Straße in Großgrabe kontrolliert worden. Die Polizei stellte fest, dass der Mann keinen gültigen Führerschein besaß – nur eine ukrainische Fälschung. Dies bleibt der einzige bekannte Fall dieser Art in Deutschland im Zeitraum zwischen dem 5. Februar 2025 und dem 5. Februar 2026.
Beide Vorfälle zeigen die anhaltenden Bemühungen der Behörden, gefälschte Dokumente bei Verkehrskontrollen aufzuspüren. Den Fahrern drohen nun rechtliche Konsequenzen wegen ihrer Straftaten.
Die beiden Fälle stellen seltene, aber schwere Verstöße gegen das Verkehrsrecht mit gefälschten ukrainischen Führerscheinen dar. Die Polizei hat die Fälschungen beschlagnahmt und Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Ausländerbehörde bleibt bundesweit wachsam, um ähnliche Verstöße zu erkennen.