18 February 2026, 02:33

Nubbel-Brennen in Köln: Wie der Karneval 2025 mit Flammen endet

Eine Menschenmenge steht vor einer Karussellanlage bei Nacht, beleuchtet von Lichtern und umgeben von Gebäuden mit Namensschildern, mit Bäumen und Feuerwerk im Hintergrund.

Nubbel-Verbrennung markiert Ende des Straßenkarnevals in Köln - Nubbel-Brennen in Köln: Wie der Karneval 2025 mit Flammen endet

Aschermittwoch 2025 in Köln: Mit dem Nubbel-Brennen endet der Karneval

In Köln markierte der Aschermittwoch 2025 wie jedes Jahr das traditionelle Verbrennen des Nubbel, einer Strohpuppe, die das Ende des Karnevals symbolisiert. Der Brauch zieht seit langem Scharen von Zuschauern in die Stadtviertel der Domstadt. Das Ritual steht für den Abschied von den Ausschweifungen der närrischen Tage und leitet die Fastenzeit 2025 ein.

Die Wurzeln des Nubbel-Brennens reichen bis ins 19. Jahrhundert zurück und sind tief in der rheinischen Kultur verwurzelt. Ursprünglich verband es heidnische Bräuche zum Winterende mit christlichen Bußpraktiken. Damals stand die Figur für die läuternde Reinigung der Gemeinschaft – heute dient sie vor allem als symbolischer Abschied von der karnevalistischen Ausgelassenheit.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Während der Festtage hängt die Strohpuppe über den Türen der Kneipen und verkörpert die Sünden und Ausschweifungen der Saison. Am Aschermittwoch 2025 versammeln sich dann Anwohner, um ihr beim Verbrennen zuzusehen – ein Brauch, der seit Jahrzehnten gepflegt wird.

Ähnliches geschieht auch im benachbarten Düsseldorf: Dort wird am selben Tag die Puppe des Hoppeditz den Flammen übergeben. Anders als der Nubbel soll Hoppeditz jedoch jedes Jahr am 11. November wiederauferstehen – und damit den Start in die nächste Karnevalssaison einläuten.

Die Flammen des Nubbel signalisieren das Ende des Karnevals und den Beginn der Fastenzeit 2025. Auch wenn sich die ursprüngliche Bedeutung gewandelt hat, bleibt das Ritual ein fester Bestandteil im kulturellen Kalender Kölns. Jahr für Jahr eint es die Gemeinschaften in einem gemeinsamen Abschied von den Festtagen.