25 January 2026, 10:37

Nina Warken will lokale Apotheken mit weniger Bürokratie und mehr Leistungen retten

Der Eingang einer Apotheke mit einem "Apotheke"-Schild auf der linken Seite, einer Tafel mit Text auf der rechten Seite und beleuchteten Lampen auf dem Dach.

Nina Warken will lokale Apotheken mit weniger Bürokratie und mehr Leistungen retten

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hat ihre Entschlossenheit bekräftigt, die Zukunft der örtlichen Apotheken zu sichern. Bei einem kürzlichen Besuch der Apothekenkette Mache in Baden-Württemberg erörterte sie Pläne zur Erweiterung des Leistungsangebots und zur Bürokratieabbau.

Warken besuchte zwei Filialen der familiengeführten Mache-Apotheken in Esslingen und Ostfildern-Nellingen. Dort präsentierte die Familie Mache ein automatisiertes System, das patientenindividuelle Tablettenblister für Medikamente ausgibt.

Die Ministerin bezeichnete Apotheken als 'tragende Säule der öffentlichen Gesundheitsversorgung', die oft die erste Anlaufstelle bei gesundheitlichen Problemen seien. Sie betonte, dass ihre Rolle ausgebaut werden müsse, um die langfristige Stabilität des Systems zu gewährleisten.

Warken verwies zudem auf laufende Gespräche darüber, wie diese Veränderungen in die Praxis umgesetzt werden können. Ihre Vorschläge zielen darauf ab, die Aufgaben der Apotheken zu erweitern, ihre finanzielle Absicherung zu verbessern und überflüssige Vorschriften abzuschaffen.

Der Besuch unterstrich die Bestrebungen der Regierung, lokale Apotheken als unverzichtbare Gesundheitsdienstleister zu stärken. Warkens Pläne sehen vor, ihnen durch weniger Bürokratie und ein erweitertes Angebot eine nachhaltigere Position zu verschaffen. Wie aus Kreisen der Verhandlungen zu hören ist, kommen die Umsetzungsgespräche voran.