16 April 2026, 10:20

Neues Online-Portal enthüllt historische Quellen zu Rechtsextremismus in Deutschland

Offenes Buch mit handgeschriebener Schrift auf altem Papier, mit Wasserzeichen, wahrscheinlich ein Dokument der Bundesrepublik Deutschland.

Neues Online-Portal enthüllt historische Quellen zu Rechtsextremismus in Deutschland

Neues Online-Portal bietet freien Zugang zu historischen Quellen über Rechtsextremismus in Deutschland

Ein neues digitales Portal stellt ab sofort historische Quellen zum Rechtsextremismus in Deutschland kostenlos zur Verfügung. Die Plattform deckt den Zeitraum von 1945 bis 2000 ab und bietet Dokumente für Forscher:innen, Schulen und die politische Bildung an. Die Materialien zeigen, wie sich rechtsextreme Strategien über die Jahrzehnte entwickelt haben.

Unter https://radikale-rechte.de/ finden sich Propagandatexte, gewaltverherrlichende Rhetorik sowie Unterlagen, die gezielt auf die Rekrutierung junger Menschen abzielten. Die ausgewählten Dokumente veranschaulichen die Taktiken und Botschaften rechtsextremer Gruppen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Leitet wurde das Projekt von Prof. Dr. Frank Bösch, Direktor des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF), und Prof. Dr. Gideon Botsch vom Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien Potsdam (MMZ). Ein Team von über 30 Expert:innen hat die Materialien annotiert und in ihren historischen Kontext eingeordnet, um sie für wissenschaftliche und bildungspraktische Zwecke nutzbar zu machen.

Ziel der Plattform ist es, die Forschung zu unterstützen und Lehrkräften sowie Bildner:innen in der politischen Bildung zu helfen, die Geschichte des Extremismus verständlich zu vermitteln. Durch die Bereitstellung dieser Quellen soll das Projekt ein besseres Verständnis für vergangene und aktuelle rechtsextreme Bewegungen fördern.

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Mit dem Start des Portals steht nun eine zentrale Anlaufstelle für die Erforschung des Rechtsextremismus in Deutschland zur Verfügung. Lehrer:innen, Historiker:innen und die interessierte Öffentlichkeit können originale Dokumente einsehen, die die Strategien der Bewegung offenlegen. Die Herausgeber:innen des Projekts hoffen, dass die Plattform durch fundierte Diskussionen die Bemühungen zur Bekämpfung von Extremismus stärken wird.

Quelle