Neues IHK-Bildungszentrum in Ulm stärkt berufliche Weiterbildung und Wirtschaft
Paula GumprichNeues IHK-Bildungszentrum in Ulm stärkt berufliche Weiterbildung und Wirtschaft
Neues Bildungszentrum in Ulm soll berufliche Weiterbildung und Wirtschaftswachstum in der Region stärken
Ein neues Bildungszentrum in Ulm wird künftig die berufliche Ausbildung fördern und die wirtschaftliche Entwicklung der Region vorantreiben. Das 18,7 Millionen Euro teure Projekt ersetzt ein altes Gebäude durch eine moderne Einrichtung, die auf Zusammenarbeit und Innovation ausgelegt ist. Die Bauarbeiten sollen Anfang 2026 beginnen, die Fertigstellung ist für 2028 geplant.
Das neue IHK-Bildungszentrum Ulm entsteht auf einer Fläche von rund 1.800 Quadratmetern in der Ensingerstraße 4. Es umfasst zwölf hochmoderne Schulungsräume, in denen bis zu 300 Teilnehmer gleichzeitig unterrichtet werden können. Das Design setzt auf Transparenz und Offenheit – passend zur Ausrichtung der Kammer auf Nachhaltigkeit und zukunftsorientiertes Lernen.
Die Finanzierung des 18,7-Millionen-Projekts stammt aus verschiedenen Quellen: Der Bund übernimmt 45 Prozent der Kosten, das baden-württembergische Wirtschaftsministerium steuert 4,7 Millionen Euro (25 Prozent) bei. Die restlichen 30 Prozent trägt die IHK Ulm selbst. Das Zentrum knüpft an die lange Tradition der beruflichen Weiterbildung in Ulm an, die bis ins Jahr 1948 zurückreicht. Bereits jetzt nehmen über 4.500 Menschen jährlich an den Kursen der IHK Ulm teil – viele dieser Programme werden künftig in die neue Einrichtung verlegt. Ziel des Projekts ist es, Fachkräfte zu sichern und die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft im Land zu stärken. Der Abriss des bestehenden Gebäudes soll Anfang 2026 beginnen. Nach der Fertigstellung wird das neue Zentrum als Drehscheibe für Bildung, Weiterbildung und die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft dienen.
Die moderne Einrichtung wird die Rolle der IHK Ulm in der beruflichen Ausbildung und Regionalentwicklung weiter ausbauen. Mit gesicherten Bundes-, Landes- und Eigenmitteln läuft der Zeitplan auf eine Fertigstellung bis 2028 hinaus. Dank des zeitgemäßen Designs und der erweiterten Kapazitäten wird das Zentrum künftig Tausende Lernende pro Jahr unterstützen.