Neues Gesetz stoppt Qualzucht: Diese 14 Hunderassen sind jetzt verboten
Paula GumprichNeues Gesetz stoppt Qualzucht: Diese 14 Hunderassen sind jetzt verboten
Deutschland hat die Regeln für Hundezucht verschärft, um chronisches Leid bei bestimmten Rassen zu verhindern. Seit Mai 2024 ist die Zucht von 14 Hunderassen – darunter Mops, Französische Bulldogge und Englische Bulldogge – nach dem aktualisierten Tierschutzgesetz verboten. Das Gesetz zielt auf Merkmale ab, die schwere Gesundheitsprobleme verursachen, etwa Atemnot oder Wirbelsäulenerkrankungen.
Das Verbot folgt Empfehlungen des Tierschutzrates, der "Qualzucht" als großes Problem einstuft. Rassen mit extremen Merkmalen wie kurzschnäuzige Hunde oder langrückige Dackel leiden oft ein Leben lang unter Folgeerkrankungen. Zu den häufigsten Problemen zählen Atemwegsbeschwerden, Hüftdysplasie und Augenerkrankungen.
Die Zucht von Tieren mit vorhersagbaren Defekten ist nun illegal. Staatssekretärin Sabine Kurtz ruft zukünftige Haustierbesitzer dazu auf, sich vor der Buchung eines Urlaubs mit Hund über diese Risiken zu informieren. Zudem empfiehlt sie, Fachleute zu Rate zu ziehen, um schädliche Zuchtpraktiken nicht zu unterstützen.
Der Tierschutzrat fordert darüber hinaus klarere gesetzliche Definitionen für fehlerhafte Zuchtmethoden. Hohe Tierarztkosten und eine verkürzte Lebenserwartung sind häufige Folgen für betroffene Tiere.
Die neuen Vorschriften sollen das Leid bei beliebten, aber anfälligen Rassen verringern. Züchter und Halter müssen nun strengere Tierschutzstandards bei der Buchung einer Reise mit Hund einhalten. Die Behörden werden die Umsetzung überwachen, um langfristige Gesundheitsverbesserungen bei Haustieren zu gewährleisten.






