Neues DRK-Fahrzeug erfüllt letzte Wünsche schwerkranker Menschen mit mehr Komfort und Würde
Harry GirschnerNeues DRK-Fahrzeug erfüllt letzte Wünsche schwerkranker Menschen mit mehr Komfort und Würde
Ein neues Fahrzeug für das Projekt *„Wünsche in Bewegung“ präsentiert – um schwerkranken Menschen in der Palliativversorgung letzte Wünsche zu erfüllen**
Seit 2017 ermöglicht die Initiative des Gifhorner Kreisverbandes des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) sterbenskranken Menschen besondere Ausflüge, die emotionale Unterstützung und Lebensqualität in der letzten Phase schenken. Das nun vorgestellte, modernisierte Fahrzeug soll die Fahrten noch komfortabler und bedeutungsvoller gestalten.
Das Projekt wurde 2017 von den Ehrenamtlichen Philipp Michel und David Skiba ins Leben gerufen. Gemeinsam mit dem Vorstand, vertreten durch Sandro Pietrantoni, entwickelten sie ein Angebot, das über die medizinische Versorgung hinausgeht. Bisher konnten 35 individuelle Wünsche erfüllt werden – jede Fahrt ist dabei eine persönliche Geschichte.
Das neue Fahrzeug löst das alte Modell ab und erfüllt höchste medizinische Standards nach der Norm DIN EN 1789. Im Gegensatz zu einem klassischen Krankenwagen verfügt es über seitliche Fenster und ein weniger klinisches Design, um den Fahrgästen ein Gefühl von Normalität zu vermitteln. Im Innenraum gibt es Platz für einen eigenen Rollstuhl und eine integrierte Soundanlage – alles finanziert durch Spenden der Bevölkerung.
Für das 13-köpfige Ehrenamtsteam ist das Upgrade mehr als nur eine technische Verbesserung. Es ermöglicht ihnen, dem ursprünglichen Ziel des Projekts noch näher zu kommen: letzte Wünsche wahr werden zu lassen. Ob ein Ausflug ans Meer, der Besuch eines Fußballspiels oder einfach Zeit mit der Familie – jede Fahrt soll in schwierigen Momenten Trost und Würde schenken.
Trotz der Fortschritte ist die Initiative weiterhin auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Spenden sind unverzichtbar, um den Betrieb aufrechtzuerhalten und noch mehr Menschen erreichen zu können.
Das neue Fahrzeug bietet verbesserten Komfort und praktische Features für Fahrgäste in der Palliativversorgung. Mit bereits 35 realisierten Wünschen bleibt das Projekt auf Spenden angewiesen, um seine wichtige Arbeit fortzuführen. Jede Fahrt erzählt eine persönliche Geschichte – und gibt Betroffenen die Chance, noch einmal einen bedeutungsvollen Moment zu erleben.






