17 March 2026, 10:18

Münchner Kneipe verlangt 25 Euro für Erbrochenes – und spaltet das Netz

Eine große Gruppe von Menschen sitzt an Tischen unter einem Zelt beim Oktoberfest in München, Deutschland, mit einigen Stehenden und Taschen auf den Tischen und festlicher Dekoration im Hintergrund.

Münchner Kneipe verlangt 25 Euro für Erbrochenes – und spaltet das Netz

Münchner Kneipe führt neue Regel für unordentliche Gäste ein

Wer sich in einer Münchner Gaststätte übergibt, muss künftig 25 Euro Reinigungsgebühr zahlen. Die Maßnahme solle den Respekt vor dem Reinigungspersonal zeigen, heißt es auf einem Aushang in der Wirtschaft.

Die Ankündigung kommt kurz vor Beginn des Oktoberfests, des größten Volksfests der Welt, das jedes Jahr Millionen Bierliebhaber in die Stadt lockt.

Die neue Regelung sorgt online für gemischte Reaktionen. Manche Nutzer in sozialen Medien halten 25 Euro für zu wenig angesichts des Drecks. Andere fragen sich, ob das Geld überhaupt bei den Mitarbeitern ankommt, die die Arbeit erledigen.

Einige Kommentatoren schlagen sogar vor, die Gebühr zu erhöhen – und machen schlechte Küche für die Übelkeit der Gäste verantwortlich. Weltweit setzen bereits andere Lokale auf ähnliche Regeln: In einem Betrieb etwa kostet die allgemeine Reinigung 100 Dollar, wer sich ins Schwimmbecken übergibt, zahlt sogar 1.000 Dollar.

Die Bedienungen auf dem Oktoberfest arbeiten ohnehin unter extremen Bedingungen: lange Schichten in überfüllten Zelten. Das Fest, berühmt für Bier und Feiern, zieht jährlich mehrere Millionen Besucher an. Doch während die Reinigungsgebühr in dieser Münchner Kneipe neu ist, gibt es weder in der Stadt noch darüber hinaus einen breiten Trend zu solchen Abgaben.

Die 25-Euro-Gebühr gilt für jeden, der sich in der Gaststätte übergibt. Der Aushang betont, dass die Regel dem Schutz des Reinigungspersonals dient. Ob sich die Praxis auf andere Münchner Lokale ausweitet, bleibt abzuwarten.

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