24 January 2026, 04:45

Merz besucht Baden-Württemberg: Symbolische Gesten und politische Gespräche

Ein detaillierter alter Stadtplan von Baden-Württemberg, Deutschland, der Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten zeigt, mit einem Gebäude in der rechten unteren Ecke und Text, der städtische Informationen bereitstellt.

Merz lobt den Südwesten: "Markus Söder wird nicht gerne gehört" - Merz besucht Baden-Württemberg: Symbolische Gesten und politische Gespräche

Bundeskanzler Friedrich Merz hat seinen siebten offiziellen Länderbesuch seit Amtsantritt absolviert – diesmal in Baden-Württemberg. Während der Reise traf er mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann zusammen und nahm an einer Kabinettssitzung der grün-schwarzen Koalitionsregierung teil.

Der Besuch begann damit, dass Kretschmann Merz den Kabinettsmitgliedern vorstellte. Als symbolische Geste überreichte der Ministerpräsident dem Kanzler einen Globus und unterstrich damit die Bedeutung Deutschlands in der globalen Politik.

Später trug sich Merz in das Gästebuch des Landes ein. In seinen Anmerkungen lobte er die wirtschaftliche Stärke Baden-Württembergs und hob die Bedeutung des Mittelstands, der Industrie und der Innovationskraft hervor. Zudem zeigte er sich gesprächsbereit über die zentralen Herausforderungen der Region. Während des Besuchs räumte Merz ein, dass seine Äußerungen über den Wohlstand des Landes bei Markus Söder, dem bayerischen Ministerpräsidenten, möglicherweise nicht auf Gegenliebe stoßen dürften. Der Besuch fällt in eine Phase, in der sich Kretschmann – seit 2011 Regierungschef in Baden-Württemberg – auf das Ende seiner Amtszeit vorbereitet, während die Landtagswahl 2026 näher rückt.

Der Besuch des Kanzlers unterstreicht die wirtschaftliche Bedeutung Baden-Württembergs sowie die politischen Verbindungen zur Bundesregierung. Mit sieben von 16 Bundesländern hat Merz seine Rundreise zu den regionalen Führungskräften fortgesetzt – vor dem Hintergrund anstehender wichtiger Wahlen.