Mercedes-Benz: Millionenabfindung im Dieselaffäre-Streit - Mercedes-Benz: Millionenabfindung im Dieselaffäre-Streit
Mercedes-Benz: Millionenvergleich im Diesel-Skandal
Mercedes-Benz: Millionenvergleich im Diesel-Skandal
Mercedes-Benz: Millionenvergleich im Diesel-Skandal
- Dezember 2025, 16:30 Uhr
Mercedes-Benz hat sich bereit erklärt, mehr als 102 Millionen Euro zu zahlen, um Vorwürfe zu Dieselabgasen in den USA beizulegen. Die Einigung betrifft rund 250.000 Fahrzeuge, die die gesetzlichen Emissionsgrenzwerte nicht einhielten. Damit endet eine jahrelange Prüfung – ein langer Gerichtsstreit wird vermieden.
Der Vergleich regelt die Anschuldigungen, dass bestimmte Diesel-Pkw und -Transporter von Mercedes-Benz die zulässigen Schadstoffwerte überschritten hätten. Über 85 Prozent der betroffenen Fahrzeuge erhielten bereits Software-Updates zur Behebung des Problems. Das Unternehmen wird nun im Rahmen eines neuen Anreizprogramms weitere Aktualisierungen vorantreiben.
Das US-Justizministerium hatte seine strafrechtlichen Ermittlungen in der Sache bereits Anfang dieses Jahres ohne Anklageerhebung eingestellt. Obwohl Mercedes-Benz jede Schuld von sich weist, arbeitete der Konzern eng mit den Generalstaatsanwälten der Bundesstaaten zusammen. Die Vereinbarung muss noch gerichtlich bestätigt werden, bevor sie in Kraft tritt. Mit dieser Zahlung steigen die Gesamtkosten des Autokonzerns im Zusammenhang mit dem US-Diesel-Skandal auf über zwei Milliarden Euro. Anders als bei früheren Vergleichen wird es diesmal keine externe Aufsicht durch US-Behörden geben.
Die Einigung sichert zusätzliche Software-Nachbesserungen für die verbleibenden Fahrzeuge und verhindert weitere juristische Auseinandersetzungen. Mercedes-Benz wird die Updates weiter ausrollen, mit weiteren Sanktionen ist nicht zu rechnen. Der Vergleich markiert einen weiteren Schritt zur Beilegung des langjährigen Abgasstreits.