10 February 2026, 00:33

Menschenschmuggel-Verdacht: Zwei Algerier ohne Papiere an der Rhein-Grenze aufgegriffen

Ein altes Mexico-Karte mit schwarzem Rand, das den Weg der Mexikanischen Revolution zeigt, gefüllt mit detailliertem Text.

Menschenschmuggel-Verdacht: Zwei Algerier ohne Papiere an der Rhein-Grenze aufgegriffen

Eine routinemäßige Kontrolle an der deutsch-französischen Grenze bei Weil am Rhein führte zur Entdeckung zweier undokumentierter algerischer Männer sowie einer kleinen Menge Drogen. Der Vorfall hat Ermittlungen der Polizei wegen des Verdachts auf Menschenschmuggel ausgelöst.

Beamte hielten am Mittwoch ein Fahrzeug mit drei Insassen auf der Weil am Rhein–Palmrain-Brücke an.

Bundespolizisten stoppten einen Wagen, der von einem 43-jährigen Spanier gesteuert wurde. An Bord befanden sich zwei algerische Mitfahrer im Alter von 26 und 31 Jahren. Bei der Befragung konnten die beiden Algerier weder gültige Ausweispapiere noch Einreisedokumente für Deutschland vorlegen.

Beide wurden umgehend nach Frankreich zurückgewiesen – gemäß den Einreisebestimmungen. Den Männern drohen nun Strafverfahren nach dem deutschen Aufenthaltsgesetz wegen versuchter illegaler Einreise.

Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs fanden die Beamten 35 Gramm Cannabisharz beim 26-jährigen Algerier. Auch gegen ihn wird wegen Verstoßes gegen das Cannabiskonsumgesetz ermittelt.

Der Fahrer steht unter dem Verdacht des Menschenschmuggels und wird entsprechend untersucht. Weitere Details zum laufenden Verfahren gab die Polizei bisher nicht bekannt.

Die beiden algerischen Männer befinden sich weiterhin in Frankreich, nachdem ihnen die Einreise verweigert wurde. Dem spanischen Fahrer könnten rechtliche Konsequenzen drohen, falls sich der Schmuggelverdacht bestätigt. Der Fall unterstreicht die Bedeutung der Grenzsicherungsmaßnahmen am Übergang Weil am Rhein.