Mehr E-Bike-Unfälle bei Senioren: Polizei startet Präventionskampagne in Waiblingen und Schorndorf
Paula GumprichMehr E-Bike-Unfälle bei Senioren: Polizei startet Präventionskampagne in Waiblingen und Schorndorf
Lokale Behörden verstärken ihre Bemühungen, die Sicherheit von E-Bikes zu verbessern – ausgelöst durch eine Zunahme von Unfällen, an denen ältere Fahrradfahrer beteiligt sind. Die Polizei in Waiblingen und Schorndorf wird Anfang Juni an Wochenmärkten Präventionsstände einrichten. Dieser Schritt folgt einem deutlichen Anstieg schwerer Vorfälle im vergangenen Jahr, insbesondere unter Senioren.
2024 verzeichneten sowohl Waiblingen als auch Schorndorf mehr schwere E-Bike-Unfälle mit älteren Erwachsenen. Die Daten zeigen, dass Senioren in diesen Zwischenfällen im Vergleich zu ihrem Bevölkerungsanteil überrepräsentiert sind. Das höhere Gewicht und die größeren Geschwindigkeiten von E-Bikes erhöhen das Verletzungsrisiko – vor allem für ältere Fahrer.
Um das Problem anzugehen, wird die Verkehrspolizei Informationsstände auf lokalen Märkten aufbauen. Am Montag, dem 2. Juni 2025, sind Beamte von 10:00 bis 14:00 Uhr am Postplatzforum in Waiblingen präsent. Einen Tag später, am Dienstag, dem 3. Juni, werden sie zwischen 9:00 und 13:00 Uhr auf dem Wochenmarkt in Schorndorf zu finden sein. Ziel der Aktionen ist es, das Bewusstsein zu schärfen und Tipps für sicheres Radfahren zu geben.
Parallel dazu wird die Polizei die Kontrollen im Fahrrad- und E-Bike-Verkehr ausweiten. Im Fokus steht weiterhin die Unfallprävention, auch wenn konkrete Sicherheitstipps noch nicht im Detail bekannt gegeben wurden.
Die Präventionskampagne richtet sich an ein wachsendes Problem, da die Nutzung von E-Bikes weiter zunimmt. Mit mehr Kontrollen und öffentlicher Aufklärung hoffen die Behörden, die Unfallzahlen bei gefährdeten Fahrern zu senken. Die Initiative startet im kommenden Monat mit Marktpräsenz in Waiblingen und Schorndorf.






