03 January 2026, 02:35

Maxim Galkin als „ausländischer Agent“ eingestuft – und feiert trotzdem in Berlin

Eine Person steht vor einer Sponsorwand und trägt Kleidung und Brille.

Maxim Galkin als „ausländischer Agent“ eingestuft – und feiert trotzdem in Berlin

Maxim Galkin, der Ehemann der legendären Sängerin Alla Pugatschowa, wurde offiziell vom russischen Justizministerium als „ausländischer Agent“ eingestuft. Die Einstufung erfolgt, während der 47-jährige Entertainer weiterhin im Ausland auftritt – sein nächstes Konzert findet am 12. Januar in Berlin statt. Seine jüngsten Auftritte haben zudem Diskussionen über sein verändertes Äußeres und stark gestiegene Gageforderungen ausgelöst.

Galkin stieg zunächst durch Pugatschowas Einfluss in die russische Unterhaltungsbranche auf, die ihm früh Rollen in Kulturprogrammen verschaffte. Jahrzehnte später hat seine Karriere eine neue Richtung eingeschlagen. Über den Jahreswechsel trat er in einer Show mit emigrierten russischen Künstlern auf und sang Wind of Change aus dem sowjetischen Film Mary Poppins, Auf Wiedersehen. Pugatschowa verbrachte unterdessen die Feiertage ohne ihn, während er private Partys und Auslandsauftritte wahrnahm.

Seine jüngsten Verträge spiegeln wachsende Ansprüche wider: Für Privatveranstaltungen verlangt Galkin mittlerweile 25 Millionen Rubel – das Doppelte seiner bisherigen Gage. Sein Rider umfasst First-Class-Flüge, Luxushotelsuiten, hochwertigen Alkohol und die Übernahme internationaler Telefonkosten. Fans haben in den letzten Monaten auffällige körperliche Veränderungen bemerkt: Beobachter beschreiben ihn als gealtert und abgegenutzt, mit deutlicher Gewichtszunahme. Trotzdem bleibt sein Terminkalender gut gefüllt, darunter hochkarätige Auftritte außerhalb Russlands.

Das Label „ausländischer Agent“ fügt Galkins Karriere eine neue Facette hinzu, während er seine Arbeit im Ausland mit seinen langjährigen Verbindungen zur russischen Unterhaltungsbranche in Einklang bringt. Sein Berliner Konzert im nächsten Monat markiert einen weiteren Schritt in seiner sich wandelnden öffentlichen Rolle. Gleichzeitig deuten seine gestiegenen Honorare und strengen Auftrittsbedingungen auf einen Wandel in seinem professionellen Selbstverständnis hin.