Massive Polizeikontrollen vor Champions-League-Finale an deutsch-französischer Grenze
Enrico HerrmannMassive Polizeikontrollen vor Champions-League-Finale an deutsch-französischer Grenze
Vor dem Champions-League-Finale zwischen Paris Saint-Germain und Inter Mailand hat die Polizei umfangreiche Sicherheitskontrollen durchgeführt. Im Fokus standen Grenzübergänge und Zugverbindungen zwischen Frankreich und Deutschland. An der Operation waren mehrere deutsche und französische Polizeieinheiten beteiligt.
Am Grenzübergang Iffezheim wurde während der Ankunftsphase der Fans eine Kontrollstelle eingerichtet. Die Behörden beschlagnahmten Pyrotechnik, verbotene Gegenstände sowie Materialien zur Gesichtverhüllung. Vier Personen wurde nach einer Risikobewertung die Einreise verweigert.
Die Bundespolizeidirektion Offenburg leitete den Einsatz, unterstützt von Kräften aus Bad Bergzabern, Hünfeld und der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit Stuttgart. Zudem waren die Deutsch-Französische Gemeinsame Einsatzgruppe, die Deutsch-Französische Einsatzgruppe sowie französische Spezialisten der Police Nationale aus Paris im Einsatz.
Die Kontrollen erstreckten sich auf wichtige Grenzpunkte wie Wintersdorf, Altenheim, die Kehler Europabrücke und Rheinau. Zudem überwachten Beamte relevante Zugverbindungen aus Paris. Während der Operation wurden mehrere Verstöße gegen das Cannabiskonsumgesetz und das Waffengesetz registriert.
Polizeidirektor Tobias Lehmann zeigte sich im Nachhinein zufrieden mit dem Ablauf und den Ergebnissen des Einsatzes.
Die Sicherheitsmaßnahmen zielten auf illegale Gegenstände und gefährdete Personen vor dem Spiel ab. Mehrere Behörden arbeiteten zusammen, um die Grenzkontrollen und die Fansicherheit zu gewährleisten. Der Einsatz endete mit Beschlagnahmungen und Einreiseverweigerungen auf Grundlage von Risikobewertungen.






