Massenstürze beenden RiderMan-Radrennen 2025 bei Bad Dürrheim abrupt
Enrico HerrmannMassenstürze beenden RiderMan-Radrennen 2025 bei Bad Dürrheim abrupt
Zwei schwere Massenstürze beenden RiderMan-Radrennen 2025 bei Bad Dürrheim
Am 7. September kam es beim RiderMan-Straßenradrennen 2025 nahe Bad Dürrheim zu zwei schweren Massenunfällen, die das Event abrupt beendeten. Gegen 11:30 Uhr ereigneten sich die Vorfälle, woraufhin die Veranstalter alle noch ausstehenden Rennen absagen mussten. Dutzende Radfahrer wurden bei den Kollisionen verletzt, Rettungskräfte eilten zum Einsatzort.
Der erste Sturz ereignete sich auf der K5705 zwischen Bad Dürrheim und Biesingen. Eine dicht gedrängte Gruppe von Radfahrern hatte sich am linken Rand einer Linkskurve gebildet, was eine unkontrollierte Kettenreaktion auslöste. Durch den entstandenen Engpass kam es kurz darauf zu einem zweiten Massensturz.
Die Rettungskräfte leiteten eine Großoperation ein: Vier Rettungshubschrauber und zahlreiche Bodenfahrzeuge wurden eingesetzt. Ein leitender Notarzt koordinierte die Maßnahmen. Ersten Schätzungen zufolge wurden 60 bis 70 Fahrer verletzt, davon 15 bis 20 schwer. Weitere 20 bis 25 erhielten vor Ort medizinische Versorgung, während 35 leicht Verletzte an den Unfallstellen blieben.
Obwohl die Veranstalter alle Rennstrecken vorab für den öffentlichen Verkehr gesperrt hatten, gab es laut verfügbaren Quellen keine dokumentierten Vorsorgemaßnahmen, um solche Unfälle auf vergleichbaren Streckenabschnitten zu verhindern. Später wurde Fremdeinwirkung als Ursache ausgeschlossen.
Mit über 1.200 erwarteten Teilnehmern an diesem Wochenende brachen die Organisatoren alle laufenden Wettbewerbe ab und sagten die verbleibenden Rennen aus Sicherheitsgründen komplett ab.
Die Unfälle setzten dem RiderMan-Event ein jähes Ende. Während die Rettungsteams Dutzende verletzte Radfahrer versorgten, konzentrierten sich die Veranstalter auf die sichere Räumung der Unfallstellen. Die genauen Ursachen der Massenstürze werden voraussichtlich weiter untersucht.






