07 February 2026, 02:37

Markus Söder glänzt als William Wallace bei der Fastnacht in Franken

Ein Gemälde eines Mannes in traditioneller schottischer Kleidung, einschließlich eines roten und schwarzen Tartan-Kilts, eines weißen Hemdes und eines schwarzen Gürtels, der mit ernster Miene vor einer Kulisse aus Bäumen und Himmel steht.

Wenn dieser Filmcharakter Fasching feiert - Markus Söder glänzt als William Wallace bei der Fastnacht in Franken

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder sorgte einmal mehr bei der Fastnacht in Franken für Schlagzeilen – diesmal mit einer Verkleidung als berühmte Filmfigur. In diesem Jahr präsentierte er sich als William Wallace, den schottischen Freiheitskämpfer aus Braveheart. Seine Frau Karin Baumann-Söder ergänzte das Paar mit einem Kostüm als Prinzessin Isabella aus demselben Film.

Söders Verkleidung umfasste blaue und weiße Gesichtsbemalung, eine lange braune Perücke sowie einen traditionellen Kilt – ganz im Stil des rauen Äußeren der Figur aus dem Filmklassiker von 1995. Nicht zum ersten Mal griff der Politiker für das Fest auf Popkultur zurück.

Im Laufe der Jahre hat er bereits mindestens sieben verschiedene Frauen dargestellt. Zu seinen früheren Kostümen zählten Shrek, Gandalf aus Herr der Ringe und Elvis Presley. Er zeigte sich auch als Punk mit Irokesenschnitt oder als historische Persönlichkeit wie Otto von Bismarck. Zwar ist die genaue Zahl seiner Verkleidungen nicht vollständig dokumentiert, doch seine Wahl sorgt stets für Aufmerksamkeit.

Die Fastnacht in Franken, ein regionaler Karneval mit aufwendigen Kostümen und verspieltem Brauchtum, bietet Söder dabei eine Bühne. Seine Teilnahme verbindet Politik und Unterhaltung auf unterhaltsame Weise und löst regelmäßig Gespräche aus.

Mit ihren aufeinander abgestimmten Braveheart-Kostümen setzten Söder und seine Frau in diesem Jahr einen besonderen Akzent. Die langjährige Tradition des Politikers, sich von Filmfiguren inspirieren zu lassen, bleibt ein Gesprächsthema. Die Veranstaltung zeigte erneut, wie öffentlichkeitswirksame Persönlichkeiten auf unerwartete Weise mit regionaler Kultur in Dialog treten.