Ludwigsburgs Runder Tisch plant konkrete Aktionen zum Internationalen Männertag 2026
Enrico HerrmannLudwigsburgs Runder Tisch plant konkrete Aktionen zum Internationalen Männertag 2026
Ludwigsburgs Runde Tisch zur Gleichstellung kehrt nach langer Corona-Pause zurück
Nach einer langen Unterbrechung durch die COVID-19-Pandemie hat sich der Ludwigsburger Runde Tisch zur Gleichstellung wieder konstituiert. Ende Dezember traf sich die Gruppe erstmals, um die Planung für den Internationalen Männertag 2026 in Angriff zu nehmen – mit dem Ziel, aus Ideen konkrete Handlungen werden zu lassen. Die Organisator:innen wollen künftig jährliche Projekte entwickeln, die vielfältige Perspektiven auf Männlichkeit und Geschlechtergerechtigkeit widerspiegeln.
Das erste Treffen im Dezember legte den Grundstein für die weitere Arbeit. Bei der gestrigen Sitzung wurde ein vorläufiges Konzept verfeinert, das den Rahmen für die detaillierte Planung setzt. Ein wichtiger Meilenstein steht am 25. März an: Dann geht es darum, von allgemeinen Diskussionen zu praktischen Schritten überzugehen – unter dem Motto "Männlich – aber wie?"
Im Laufe des Jahres 2026 sind sechs Arbeitstreffen geplant, um einen gemeinsamen Beitrag zum Internationalen Männertag zu erarbeiten. Dabei soll auch der Ludwigsburger Wertekompass gegen Gewalt eine zentrale Rolle spielen, um die Initiative in der Öffentlichkeit bekannter zu machen. Federführend sind die städtische Gleichstellungsbeauftragte, Dr. Kristina Wolff, und ihre Kollegin auf Kreisebene, Cynthia Schönau. Beide sehen in dem Forum eine Chance, den Dialog Jahr für Jahr in messbare Projekte umzumünzen.
Noch gibt es keine Angaben dazu, wer an der Planungsrunde am 25. März teilnehmen wird. Im Fokus steht zunächst die Ausgestaltung von Veranstaltungen, die alle Beteiligten einbeziehen.
Mit der Rückkehr des Runden Tisches beginnt der Wandel von der Theorie zur Praxis. Bis 2026 soll ein strukturiertes Programm für den Internationalen Männertag entstehen – geprägt von lokalen Werten und Bürgerbeteiligung. Die nächsten Schritte werden zeigen, wie sich die Diskussionen in konkrete Initiativen übersetzen lassen.