Lörrachs neue Fuß- und Radverkehrsstrategie 2030 setzt auf sichere und nachhaltige Mobilität
Paula GumprichLörrachs neue Fuß- und Radverkehrsstrategie 2030 setzt auf sichere und nachhaltige Mobilität
Lörrach erweitert seine Verkehrsplanung mit einer neuen Fuß- und Radverkehrsstrategie 2030. Das aktualisierte Konzept baut auf der bestehenden Radverkehrsstrategie 2025 auf und setzt auf sichere, nachhaltigere Mobilität. Ein aktueller Fortschrittsbericht benennt zentrale Projekte, darunter neue Routen und modernisierte Infrastruktur.
Bis 2026 sollen in der Stadt mehrere kombinierte Fuß- und Radwege entstehen. Eine wichtige Verbindung wird Hauingen mit dem neuen Zentralklinikum verknüpfen. Weitere Vorhaben umfassen die Verbreiterung des Gehwegs am Heimathafen, den Ausbau der West-Pendlerroute, die Einrichtung von Radspuren entlang der Eulerstraße sowie die Umwandlung der Hartmattenstraße in eine ausgewiesene fahrradfreundliche Zone.
Die überarbeitete Strategie legt größeren Wert auf die Bedürfnisse von Fußgänger:innen. Besonders im Fokus stehen Schulwege und die Anbindung von Krankenhäusern. Priorität haben kostengünstige, aber wirkungsvolle Maßnahmen – allerdings bleiben die finanziellen Spielräume aufgrund der seit Oktober geltenden Haushaltssperre begrenzt.
Anwohner:innen, Initiativen und Interessenvertreter:innen werden in die weiteren Schritte einbezogen. Der Plan wurde dem Ausschuss für Umwelt und Technik vorgestellt und markiert einen Schritt hin zu vernetzten Verkehrslösungen.
Ziel der neuen Strategie ist es, das Zu-Fuß-Gehen und Radfahren in ganz Lörrach zu verbessern. Bei ausreichender Finanzierung könnten die Bauarbeiten an zentralen Strecken bereits in den nächsten zwei Jahren beginnen. Die Stadt setzt weiterhin auf praxisnahe, partizipativ entwickelte Mobilitätsprojekte.