27 December 2025, 02:41

Landespreis für Heimatforschung 2025: Diese fünf Projekte aus Baden-Württemberg überzeugen

Ein Museumsplakette mit Text und Skulpturen darauf.

Landespreis für Heimatforschung 2025: Diese fünf Projekte aus Baden-Württemberg überzeugen

Die Preisträger des 44. Landespreises für Heimatforschung in Baden-Württemberg stehen fest. Fünf Projekte wurden ausgezeichnet, darunter zwei mit den Hauptpreisen und drei weitere mit Urkunden. Die Auszeichnungen würdigen ehrenamtliche Forschungen zur Regionalgeschichte, die mit einem Preisgeld in Höhe von 17.500 Euro gefördert werden.

Die diesjährige Verleihung findet am Donnerstag, dem 20. November 2025, im Rahmen der Badisch-Württembergischen Heimattage in Weinheim statt.

Eine unabhängige Jury sichtete 99 Einreichungen aus der gesamten Region. Die Beiträge deckten ein breites Themenspektrum ab und spiegeln die vielfältige Landschaft der lokalen Geschichtsforschung wider.

Die Hauptpreise gingen an Dr. Maria Schmidt für ihr Buch „Vergessene Dörfer des Schwarzwalds“ sowie an ein Team unter der Leitung von Prof. Klaus Weber für die Studie „Industriekultur im Neckartal“. Beide Projekte überzeugten durch ihre gründliche Recherche und ihren Beitrag zur Bewahrung des regionalen Kulturerbes.

Zu den ausgezeichneten Initiativen zählt auch die „Diefenbach-Haus-Chronik“ in Sternenfels, die mit dem Preis für Digitale Ortsgeschichte prämiert wurde. Das Projekt dokumentierte die Dorfgeschichte digital und macht historische Aufzeichnungen so der Öffentlichkeit leichter zugänglich.

Staatssekretär für Kunst, Arne Braun, betonte bei der Bekanntgabe, dass Heimatforschung eine gemeinsame Aufgabe sei, die die kulturelle Identität stärke. Die Preise, so Braun, unterstreichen das Engagement der Ehrenamtlichen, die diese Geschichten aufdecken und weitergeben.

Das Preisgeld von 17.500 Euro wird unter den Gewinnern aufgeteilt. Die feierliche Verleihung in Weinheim wird ihr Wirken offiziell würdigen und Forscher, Ehrenamtliche sowie Vertreter aus Politik und Verwaltung zusammenbringen. Die Veranstaltung steht zugleich im Zeichen der Bedeutung, das lokale Erbe Baden-Württembergs zu bewahren und zu erforschen.