Künstler Bernd Luz verbindet Deutschland und Kasachstan durch Pop-Art und Familie
Paula GumprichKünstler Bernd Luz verbindet Deutschland und Kasachstan durch Pop-Art und Familie
Bernd Luz, Pop-Art-Künstler und Inhaber einer Werbeagentur, pendelt zwischen Deutschland und Kasachstan. Sein Zuhause hat er in der Nähe von Tuttlingen in Baden-Württemberg, doch alle paar Monate legt er über 6.000 Kilometer zurück, um in Almaty seine Partnerin und sein Kind zu besuchen. Diese regelmäßigen Reisen und seine tiefe Verbundenheit mit dem Land prägen sowohl sein Privatleben als auch sein künstlerisches Schaffen.
Erstmals stellte Luz seine Werke 2013 im Zentralen Staatsmuseum von Almaty aus. Seitdem waren seine Arbeiten in verschiedenen Ausstellungsorten Zentralasiens zu sehen, darunter auch im Nationalmuseum der Hauptstadt Nur-Sultan. Seine einzigartige Verbindung traditioneller Malerei mit digitalen Techniken fand sogar Eingang in kasachische Schulbücher für Siebt- und Achtklässler – und das seit 2018.
Neben seiner künstlerischen Laufbahn engagiert sich Luz für den kulturellen Austausch als Mitglied der Deutsch-Kasachischen Gesellschaft. 2020 traf er bei einem kurzen Zusammentreffen den kasachischen Präsidenten Kassym-Schomart Tokajew, was seine Bindung an die Region weiter festigte. Obwohl die Pandemie seine regelmäßigen Besuche unterbrach, reiste er sonst alle zwölf Wochen nach Almaty, um seine Familie zu sehen.
Nun, da die Reisebeschränkungen gelockert werden, freut sich Luz darauf, öfter zurückkehren zu können. Zudem plant er eine weitere Ausstellung in Kasachstan, inspiriert von den Landschaften, den Menschen und dem Alltag des Landes.
Luz' Werk schafft weiterhin Brücken zwischen Deutschland und Kasachstan – in Galerien wie in Klassenzimmern. Mit der Öffnung der Grenzen spiegeln seine Pläne, Familie wiederzusehen und neue Kunst zu präsentieren, eine langjährige Verbindung wider. Das nächste Kapitel seiner künstlerischen Reise könnte bald dort geschrieben werden, wo er so viele prägende Eindrücke gesammelt hat.






