Kulturminister Weimer provoziert mit seinem Buch über Gottes Rückkehr nach Europa
Enrico HerrmannKulturminister Weimer provoziert mit seinem Buch über Gottes Rückkehr nach Europa
Wolfram Weimer und Gott
Kulturminister Weimer hat ein gottesfürchtiges Buch geschrieben. Darin zeigt er sowohl missionarischen Eifer als auch eine besondere Schlichtheit.
- Dezember 2025
Wolfram Weimer, Deutschlands Kulturminister, hat ein umstrittenes neues Buch mit dem Titel „Sehnsucht nach Gott“ veröffentlicht. Darin behauptet er, Gott kehre zurück, um in Deutschland und Europa wieder Ordnung zu stiften. Das Werk hat heftige Reaktionen ausgelöst – Kritiker weisen seine Argumente als simplifizierend und spalterisch zurück.
Weimers Buch entwirft eine kühne Vision göttlichen Eingreifens. Er beschreibt Gottes Rückkehr als die eines „längst verlorenen Vaters“, der dem zerrissenen Kontinent Stabilität bringen werde. Kern seiner These ist der Glaube, das Christentum sei die Grundlage von Staat, Grundrechten und sogar der Zukunft der Kinder. Ohne es, warnt er, drohe der Gesellschaft der Kollaps.
Das Buch hat die Gemüter gespalten und löst sowohl Spott als auch Zustimmung aus. Seine Behauptungen über Gottes Rückkehr und die Notwendigkeit des Christentums stoßen in großen Medien auf Skepsis. Die Debatte dreht sich nun darum, ob seine Vision echte spirituelle Sehnsucht widerspiegelt – oder eine rückwärtsgewandte Reaktion auf moderne Herausforderungen ist.