Klimaprotestcamp in Hamm: Tausende erwarten vier Tage des Widerstands
Harry GirschnerKlimaprotestcamp in Hamm: Tausende erwarten vier Tage des Widerstands
Ende dieses Monats findet in Hamm ein großes Klimaprotestcamp sowie eine Reihe von Demonstrationsmärschen statt. Die Organisatoren haben Veranstaltungen vom 28. bis 31. Mai geplant, wobei mit tausenden Teilnehmenden gerechnet wird. Die Behörden bereiten sich auf mögliche Verkehrsbehinderungen vor, da sich die Kundgebungen über die ganze Stadt und die umliegenden Gebiete erstrecken werden.
Die Vorbereitungen für das Klimacamp beginnen bereits am 23. Mai, bis zum 26. Mai soll das Gelände vollständig aufgebaut sein. Ab dem 27. Mai läuft ein Begleitprogramm mit Vorträgen und Aktivitäten bis zum 30. Mai, wenn der Hauptdemonstrationsmarsch stattfinden soll. Das Camp selbst wird zwischen dem 1. und 4. Juni wieder abgebaut.
Die Dortmunder Polizei hat die Sicherheitsverantwortung für das Protestcamp und die angemeldeten Veranstaltungen übernommen. Die Beamten arbeiten eng mit der Hammer Polizei, städtischen Verantwortlichen und den Organisatoren zusammen, um die Sicherheit zu gewährleisten. Zwar wird zu einer friedlichen Teilnahme aufgerufen, doch die Polizei warnt zugleich, dass bei Störungen oder illegalen Handlungen eingriffen werde.
Die Veranstaltungen stoßen in ganz Deutschland und Europa auf großes Interesse, mit Aufrufen zu einer breiten Beteiligung. Die angemeldeten Versammlungen konzentrieren sich auf klimapolitische Themen, wobei jedoch mit temporären Straßensperrungen und Verzögerungen in der Nähe des Camps sowie entlang der Marschrouten zu rechnen ist.
Das Klimacamp und die Demonstrationszüge bringen Aktivistinnen und Aktivisten zu vier Tagen des Protests zusammen. Die Behörden betonen die Bedeutung der Zusammenarbeit, um Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Die endgültigen Pläne können sich jedoch noch aufgrund operativer Anpassungen im Vorfeld der Veranstaltungen ändern.






