Karlsruher SC setzt auf Flexibilität: Šimić drängt, Franke fehlt
Harry GirschnerKarlsruher SC setzt auf Flexibilität: Šimić drängt, Franke fehlt
Karlsruher SC stellt Angriff um – Roko Šimić drängt in die Startelf
Der Karlsruher SC passt seine Offensive an, während Roko Šimić auf einen Platz in der Anfangsformation des Dynamo Dresden pocht. Trainer Christian Eichner bleibt bei seinen Stürmern geduldig und will sich noch nicht auf ein festes Sturmduo festlegen. Gleichzeitig mehren sich die defensiven Sorgen: Marcel Franke fällt verletzungsbedingt aus, und auch die Fitness von Sebastian Jung ist fraglich.
Bisher kam Šimić vor allem als Einwechselspieler zum Einsatz. Vor dem Duell gegen den Dynamo Dresden führte er ein ausführliches Gespräch mit Eichner über seine Rolle. Der Coach betonte, dass vorerst keine dauerhafte Stürmerpartnerschaft geplant sei – stattdessen will er die Optionen während der Länderspielpause evaluieren.
Eichners Ansatz beschränkt sich nicht auf Šimić. Mittelfeldspieler Lilian Egloff brauchte zunächst Zeit, um sich einzuspielen, profitiert nun aber vom Vertrauen des Trainers. Neben ihm bieten Philipp Förster und Fabian Schleusener weitere offensive Alternativen. Eichner stellt klar, dass alle Spieler volle Unterstützung erhalten, während sie sich weiterentwickeln.
Die defensiven Probleme verschärfen die Lage. Mit Marcel Franke, einem Schlüsselspieler in der Abwehr und Führungspersönlichkeit, fehlt ein wichtiger Baustein – sowohl organisatorisch als auch erfahrenstechnisch. Auch Rechtsverteidiger Sebastian Jung kämpft mit Rückenproblemen, was die Aufstellung vor dem Dynamo Dresden-Spiel zusätzlich erschwert.
Für Eichner hat die Klärung der Stürmerfrage derzeit Vorrang vor den defensiven Lücken. Er beobachtet Šimićs Fortschritte genau und hofft auf den Durchbruch, muss dabei aber auch den Kader im Blick behalten.
Der KSC geht mit flexiblen Angriffslösungen und defensiven Fragezeichen in die nächste Phase. Während Šimićs Entwicklung weiter genau verfolgt wird, bleibt Frankes Rückkehrtermin ungewiss. Nun gilt es, die Länderspielpause zu nutzen, um Schwächen zu beheben – bevor es im nächsten Spiel weitergeht.






