Kärcher zeigt, wie Unternehmen Lebensmittelverschwendung erfolgreich bekämpfen können
Enrico HerrmannKärcher zeigt, wie Unternehmen Lebensmittelverschwendung erfolgreich bekämpfen können
Lebensmittelverschwendung bleibt in Deutschland ein großes Problem: Jährlich landen über zehn Millionen Tonnen Essen im Müll. Fast ein Fünftel dieser Abfälle stammt aus Restaurants, Kantinen und anderen Gemeinschaftsverpflegungen. Als Reaktion ergreifen Unternehmen wie Kärcher Maßnahmen, um unnötige Lebensmittelverluste zu reduzieren – im Rahmen umfassender Nachhaltigkeitsbemühungen.
Nachhaltigkeit ist bei Kärcher seit Langem ein zentrales Anliegen, und die betriebseigenen Kantinen gelten als Vorbild im Kampf gegen Lebensmittelverschwendung. 2022 wurde das Unternehmen als erstes mit dem "GreenCanteen"-Siegel der EU ausgezeichnet – und erhielt gleich vier Zertifizierungen auf einmal. Im selben Jahr unterzeichneten die Kärcher-Kantinen zudem eine nationale Erklärung zur Unterstützung der deutschen Strategie zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen.
Das Landeszentrum für Ernährung Baden-Württemberg (LENBW) veranstaltet jährlich "Abfallwochen", um Betrieben der Gemeinschaftsverpflegung bei der Erfassung und Verringerung von Lebensmittelabfällen zu helfen. Rund 40 Einrichtungen im Land nehmen teil und messen ihre Abfallmengen in zwei festgelegten Zeiträumen pro Jahr. Kärcher beteiligt sich aktiv an diesen Kampagnen und überprüft regelmäßig das eigene Abfallaufkommen.
Doch nicht nur bei der Abfallvermeidung ist Kärcher vorbildlich: Die Kantinen sind auch Teil des Projekts "Bio gemeinsam", das den Anteil regionaler Bio-Lebensmittel auf mindestens 30 Prozent erhöhen soll. Die Landesregierung unterstützt diese Bestrebungen zusätzlich mit einer seit Januar 2023 geltenden Verwaltungsvorschrift für Kantinen, die klare Vorgaben zur Abfallvermeidung festlegt.
Obwohl die genauen Teilnehmerzahlen der Abfallwochen nicht veröffentlicht werden, zeigt Kärchers Engagement, wie Unternehmen konkrete Schritte gegen Lebensmittelverschwendung unternehmen können. Die Zertifizierungen und regelmäßigen Erhebungen des Unternehmens belegen ein klares Bekenntnis zum verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen – ganz im Einklang mit den übergeordneten Nachhaltigkeitszielen der Branche.






