Illegale Autostunts ruinieren Fußballplätze in vier süddeutschen Städten
H.-Dieter Reuter"Drifter"-Schläger verwüsten Sportplätze - Vereine frustriert - Illegale Autostunts ruinieren Fußballplätze in vier süddeutschen Städten
Illegale Autostunts zerstören Sportplätze in vier süddeutschen Gemeinden
Sportanlagen in vier Städten im Süden Deutschlands sind durch illegale Autorennen schwer beschädigt worden. Unbekannte Fahrer führten rücksichtslose Manöver wie Driften und Donuts auf den Rasenflächen durch und hinterließen tiefe Spurrillen. Stand 16. Januar 2026 gibt es noch keine Tatverdächtigen – die Ermittlungen der Behörden laufen weiter.
Betroffen sind mehrere Standorte, darunter Dettenhausen, Bisingen, Seebronn und Mössingen-Belsen. Die Schäden sind so gravierend, dass einige Plätze kaum noch bespielbar sind. Die tiefen Furchen im Rasen könnten den Start der Freiluft-Fußballsaison verzögern.
Die örtlichen Vereine kämpfen mit den Folgen. Viele müssen Spieler teilen oder Trainingseinheiten absagen, bis die Schäden behoben sind. Die finanziellen Belastungen sind enorm: Allein in Mössingen belaufen sich die Kosten für die Instandsetzung eines Platzes auf 30.000 bis 40.000 Euro – eine komplette Neuanlage würde die Ausgaben noch weiter in die Höhe treiben. Die Polizei ermittelt, hat bisher aber keine Hinweise auf mögliche Täter veröffentlicht. Festnahmen gab es nicht, und keine Gruppe hat sich zu den Zerstörungen bekannt.
Die Reparaturen werden Zeit in Anspruch nehmen, und die Vereine wissen nicht, wann sie wieder auf ihren heimischen Plätzen spielen können. Die Vorfälle hinterlassen bei den Kommunen hohe Rechnungen und bringen die Planung der anstehenden Sportaison durcheinander. Die Ermittlungen dauern an, doch konkrete Ansätze wurden bisher nicht bekannt.