02 February 2026, 16:35

Hyeokkyu Kwon startet beim Karlsruher SC nach enttäuschender Zeit in Frankreich durch

Ein Mann in einem weißen T-Shirt mit Tätowierungen an den Händen steht auf einem Fußballfeld, mit einer unscharfen Gruppe von Menschen im Hintergrund.

Karlsruher SC verpflichtet südkoreanischen Mittelfeldspieler - Hyeokkyu Kwon startet beim Karlsruher SC nach enttäuschender Zeit in Frankreich durch

Der südkoreanische Mittelfeldspieler Hyeokkyu Kwon hat sich dem Karlsruher SC angeschlossen, nachdem er zwei schwierige Jahre im europäischen Fußball hinter sich hat. Der Wechsel folgt auf eine einmillionenschwere Verpflichtung durch den FC Nantes im Jahr 2024, wo er sich jedoch keinen Stammplatz erkämpfen konnte. Der 25-Jährige will nun in der deutschen Zweiten Liga seine Karriere neu aufbauen.

Kwon war 2023 erstmals nach Europa gekommen und hatte bei Celtic FC unterschrieben. Doch die Einsatzmöglichkeiten blieben begrenzt, weshalb er an St. Mirren und Hibernian FC ausgeliehen wurde. Trotz seiner körperlichen Präsenz und Passstärke gelang es ihm nicht, sich in der Startelf durchzusetzen.

Im Sommer 2024 verpflichtete ihn der FC Nantes für eine Million Euro, doch auch in Frankreich gestaltete sich seine Zeit schwierig. Sein letzter Einsatz datiert aus dem Dezember 2024, und seine durchschnittliche FotMob-Bewertung lag bei nur 6,38. Da er seit seiner Zeit in der U-23 (14 Länderspiele zwischen 2021 und 2023) keine Nominierung mehr für die südkoreanische A-Nationalmannschaft erhalten hat, sind seine Perspektiven im Nationaltrikot vorerst verblaßt.

Nun hat sich Karlsruher SCs Sportdirektor Mario Eggimann hinter die Qualitäten des defensiven Mittelfeldspielers gestellt. Kwon, der für seine Körpergröße, Athletik und Spielaufbau bekannt ist, will in der 2. Bundesliga seine Karriere wiederbeleben.

Der Wechsel markiert einen Neuanfang für Kwon nach einer frustrierenden Phase in Schottland und Frankreich. Seine Verpflichtung stärkt die Mittelfeldoptionen des KSC und bietet ihm gleichzeitig die Chance, wieder an Form zu gewinnen. Ob dieser Schritt auch seine internationalen Ambitionen neu entfacht, bleibt abzuwarten.