Historische Kirchen und Natur: Diese Radtour durch NRW begeistert Kulturfans
H.-Dieter ReuterHistorische Kirchen und Natur: Diese Radtour durch NRW begeistert Kulturfans
Eine malerische Radroute durch Nordrhein-Westfalen führt Radfahrer an historischen Kirchen und geschützten Landschaften vorbei. Startpunkt ist Schwalmtal-Amern, von wo aus die Strecke durch kleine Städte und ländliche Idylle führt – vorbei an Wahrzeichen, die teilweise Jahrhunderte alt sind. Unterwegs können Radler mittelalterliche Kirchen, barocke Bauwerke und einen Turm aus dem 19. Jahrhundert erkunden.
Die Tour beginnt am Knotenpunkt (KP) 38 in Schwalmtal-Amern. Von dort geht es Richtung Oberkrüchten, wo an KP 10 die St.-Martins-Kirche steht. Das einschiffige Barockgebäude ist ein sehenswerter Zwischenstopp, bevor der Weg weiter in die Happelter Heide führt – ein geschütztes Landschaftsgebiet an KP 9.
Etwas später markiert der Mühlenturm, ein historisches Bauwerk aus dem frühen 19. Jahrhundert, einen weiteren Höhepunkt. In der Nähe von KP 24 in Waldniel erreichen Radfahrer die St.-Michaels-Kirche, die wegen ihrer imposanten Größe auch „Schwalmtaler Dom“ genannt wird. Die Route führt weiter nach Brüggen, wo am KP 27 das Kreuzherrenkloster und die St.-Nikolaus-Kirche auf Besucher warten.
In Niederkrüchten-Elmpt taucht an KP 26 die St.-Laurentius-Kirche auf, ein Bau aus dem 15. Jahrhundert. Ein kleiner Umweg führt zu KP 39 in Niederkrüchten-Overhetfeld, wo die Kapelle St. Maria an den Heiden steht – in ihr befindet sich ein seltener flämischer Schnitzaltar. Die Strecke passiert zudem die St.-Petrus-Kirche in Born, die bereits 1136 erstmals urkundlich erwähnt wurde, bevor sie ihr finales Ziel erreicht: die katholische St.-Gertrudis-Kirche, eine dreischiffige Backsteinbasilika an KP 65 in Schwalmtal-Dilkrath.
Die Radroute verbindet mittelalterliche Kirchen, barocke Bauwerke und natürliche Landschaften in der Region. Radfahrer können auf ihrer Tour durch Orte wie Schwalmtal, Brüggen und Niederkrüchten Jahrhunderte der Geschichte erleben. Ihr Ende findet die Strecke in Dilkrath, wo die St.-Gertrudis-Kirche als letzter architektonischer Höhepunkt wartet.






