Hessen sichert 150.000 Euro für Erinnerungskultur und Vertriebenenarbeit
H.-Dieter ReuterHessen sichert 150.000 Euro für Erinnerungskultur und Vertriebenenarbeit
Die Landesregierung von Hessen hat dem Bund der Vertriebenen (BdV) 150.000 Euro bewilligt. Die Förderung wurde offiziell von Innenminister Roman Poseck im Haus der Heimat in Wiesbaden überreicht. Trotz knapper Haushalte hält das Land die volle Unterstützung für die Arbeit des Verbandes aufrecht.
Der Bund der Vertriebenen (BdV) in Hessen vertritt deutsche Vertriebene, Aussiedler und Spätaussiedler. Zu seinen Aufgaben gehört die Bewahrung der Geschichte und der Lebenserfahrungen von Flucht, Vertreibung und Neubeginn. Der Verband pflegt kulturelle Traditionen, organisiert Begegnungen und schafft Räume für den Dialog.
Ein Teil der Fördergelder fließt in die gemeinsame Landesgeschäftsstelle, die zentrale Aufgaben koordiniert und die regionalen Gliederungen unterstützt. Die Mittel sichern die Kontinuität von Einrichtungen, die sich der Erinnerungskultur widmen. Minister Poseck bezeichnete die Förderung als ein Signal mit nachhaltiger Wirkung und betonte damit das Engagement des Landes für die Bewahrung der Geschichte.
Der BdV-Landesverband Hessen unterstreicht, dass Erinnerung mehr als Worte braucht – sie erfordert finanzielle Unterstützung. Die Entscheidung des Landes, die Förderung in voller Höhe fortzuführen, zeigt die Anerkennung der Rolle des Verbandes bei der Gestaltung einer lebendigen Erinnerungskultur.
Mit den 150.000 Euro kann der Bund der Vertriebenen seine Arbeit in Hessen weiterführen. Die Mittel stärken die Einrichtungen, fördern regionale Aktivitäten und sichern die Bewahrung des historischen und kulturellen Erbes. Die kontinuierliche finanzielle Unterstützung des Landes unterstreicht die Bedeutung, die der Erinnerung und dem Dialog beigemessen wird.






