17 January 2026, 14:03

Heidi Klum fordert mehr Vielfalt: „Mode muss realistischere Körper zeigen“

Ein altes Buch mit Abbildungen von Männergesichtern mit verschiedenen Hairstyles, begleitet von beschreibendem Text.

Heidi Klum möchte auch Männer mit Glatze in der Werbung sehen - Heidi Klum fordert mehr Vielfalt: „Mode muss realistischere Körper zeigen“

Heidi Klum hat sich für mehr Vielfalt in der Modebranche ausgesprochen und fordert realistischere Darstellungen von Männern und Frauen. Die 52-jährige Supermodel, die kürzlich bei den Glamour-„Women of the Year“-Preisen als globale Ikone geehrt wurde, lobte die jüngsten Fortschritte hin zu mehr Inklusivität – darunter auch ihren eigenen Auftritt auf dem Laufsteg in diesem Jahr.

Bei der Veranstaltung des Glamour-Magazins in Berlin am 14. November nahm Klum den Preis entgegen, während ihre Tochter Leni eine Ehrungsrede hielt. Die Zeremonie würdigte ihren Einfluss in einer Branche, die oft für ihre engen Schönheitsideale kritisiert wird.

Klum setzt sich seit Langem für eine breitere Repräsentation ein. Erst kürzlich lobte sie eine Show von Vivienne Westwood während der Pariser Fashion Week, bei der männliche Models mit unterschiedlichen Haarlinien – darunter auch zurückweichende Ansätze – zu sehen waren. Ihre Forderungen erstrecken sich auch auf Körperdiversität: Sie ruft Designer auf, auf dem Laufsteg mehr Kurven zu zeigen. Zudem sorgte die 52-Jährige selbst für Schlagzeilen, als sie bei einer Show mitlief. Die Erfahrung bezeichnete sie als Beweis dafür, dass Alter in der Mode keine Grenzen setzen sollte.

Klums jüngste Äußerungen passen zu ihrem anhaltenden Engagement für Veränderung. Zwar beginnt die Branche, ältere Models und vielfältigere Körpertypen zu akzeptieren, doch die Supermodel besteht darauf, dass noch mehr getan werden muss. Ihre Auszeichnung als globale Ikone unterstreicht ihre Rolle als treibende Kraft in dieser Debatte.