18 April 2026, 06:20

Heidelbergs neue 128-Meter-Brücke revolutioniert Radverkehr zwischen Bahnstadt und Bergheim

Eine Fußgängerbrücke mit Radfahrern, Geländern, Strommasten, Bäumen und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Heidelbergs neue 128-Meter-Brücke revolutioniert Radverkehr zwischen Bahnstadt und Bergheim

Heidelberg baut neue 128 Meter lange Brücke für bessere Radverbindungen in der Stadt

Die Gneisenaubrücke wird die Stadtteile Bahnstadt und Bergheim direkt miteinander verbinden und so eine autofreie Route für rund 11.000 Radfahrer schaffen. Dank ihrer klimapolitischen und verkehrstechnischen Vorteile erhält das Projekt beträchtliche Landesförderung.

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Die Brücke ist ein zentrales Element des Heidelberger Radwegenetzes und der landesweiten Initiative RadNETZ BW. Sie wird drei geplante Radschnellverbindungen verknüpfen: die Strecken Heidelberg–Mannheim (RS 2), Heidelberg–Schwetzingen (RS 16) und Heidelberg–Wiesloch–Walldorf (RS 22). Langfristig ist zudem eine Verlängerung der Verbindung über den Neckar hin zum Campusbereich Neuenheimer Feld – einschließlich des Universitätsklinikums – vorgesehen.

Die Bauarbeiten haben bereits begonnen, und die Stadt strebt an, bis 2027 mit dem Bau der Neckarbrücke zu starten. Die Gesamtkosten der Gneisenaubrücke belaufen sich auf etwa 19 Millionen Euro, wovon Baden-Württemberg 75 Prozent übernimmt – das entspricht einer Förderung von rund 13,75 Millionen Euro.

Die Konstruktion wird eine barrierefreie Verbindung schaffen und die Erreichbarkeit zwischen den Stadtteilen verbessern. Ihr Design unterstützt die städtischen Ziele für nachhaltige Mobilität und eine geringere Abhängigkeit vom Autoverkehr.

Die Gneisenaubrücke wird als wichtige Achse für Radfahrer dienen und Hauptrouten mit Wohnvierteln vernetzen. Da das Land den Großteil der 19 Millionen Euro finanziert, stärkt das Projekt die Radinfrastruktur Heidelbergs maßgeblich. In der nächsten Phase soll die Strecke über den Neckar verlängert werden, um das städtische Verkehrsnetz weiter zu integrieren.

Quelle