31 March 2026, 00:20

Heidelberg und Mannheim fusionieren ihre medizinischen Fakultäten bis 2027

Schwarzes und weißes Foto von formell gekleideten Männern, die vor einem Gebäude posieren, mit Text unten, der lautet: "Medizinische Fakultät der Universität New York und die Gründer des Medizinischen Departments."

Heidelberg und Mannheim fusionieren ihre medizinischen Fakultäten bis 2027

Die Universität Heidelberg treibt die Pläne voran, ihre beiden medizinischen Fakultäten in Heidelberg und Mannheim zusammenzuführen. Bis Januar 2027 sollen die Einrichtungen zu einer einzigen, erweiterten Fakultät verschmolzen werden – einer der größten in Deutschland. Verantwortliche begrüßen die Entscheidung als wichtigen Schritt für Forschung, Lehre und klinische Zusammenarbeit.

Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Universitätskliniken tritt zu Beginn des kommenden Jahres in Kraft. Damit findet ein jahre-lang geplanter Prozess seinen Abschluss, der Ressourcen, Fachwissen und Infrastruktur beider Standorte bündeln soll. Aktuell sind 437 Studierende in den medizinischen Fakultäten Heidelberg und Mannheim eingeschrieben.

Ziel der Fusion ist es, die standortübergreifende Koordination in Forschung, Lehre und Patientenversorgung zu verbessern. Die Verantwortlichen erwarten, dass dadurch bessere Rahmenbedingungen für die Grundlagenforschung, die ärztliche Ausbildung und die praktische Anwendung neuer Erkenntnisse entstehen. Die gemeinsame Fakultät wird zudem die Health & Life Science Alliance Heidelberg Mannheim stärken, einen zentralen Innovationshub in der Region.

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Prof. Dr. Michael Boutros, Dekan der Medizinischen Fakultät Heidelberg, betonte die strategische Bedeutung des Bündnisses. Sein Mannheimer Kollege, Prof. Dr. Sergij Goerdt, ergänzte, dass die Fusion eine zukunftssichere Ausbildung für Ärztinnen und Ärzte gewährleiste. Die Rektorin der Universität Heidelberg würdigte die Entscheidung und dankte den Landesministerien für ihre Unterstützung.

Die Zusammenlegung wird bis 2027 zwei führende medizinische Einrichtungen unter einer Fakultät vereinen. Erwartet werden eine Steigerung der Forschungsleistung, eine verbesserte medizinische Ausbildung und eine effizientere klinische Praxis an beiden Standorten. Die neue Struktur wird zudem die Rolle der Region als bedeutendes Zentrum für Gesundheits- und Lebenswissenschaften festigen.

Quelle