HAPPA: Berlins veganes Restaurant revolutioniert Nachhaltigkeit und faire Arbeitsbedingungen
H.-Dieter ReuterHAPPA: Berlins veganes Restaurant revolutioniert Nachhaltigkeit und faire Arbeitsbedingungen
HAPPA: Berlins neues pflanzenbasiertes Restaurant setzt auf Nachhaltigkeit und faire Arbeitsbedingungen
In Berlin hat mit HAPPA ein pflanzenbasiertes Restaurant eröffnet, das Nachhaltigkeit und faire Beschäftigung in den Mittelpunkt stellt. Gegründet von Sophia Hoffmann und Nina Peterson, bietet das Lokale bio-vegane Gerichte an – und das bei minimalem Abfall. Sowohl die Speisekarte als auch der Betrieb spiegeln Hoffmanns langjähriges Engagement für ethischen und umweltfreundlichen Genuss wider.
Das Konzept basiert auf drei Säulen: ein wöchentlich wechselndes Mittagsmenü, regelmäßige Abendveranstaltungen und private Buchungen. Alle Gerichte werden aus geretteten Zutaten zubereitet und unterstützen soziale Projekte, darunter eine von Frauen geführte Kaffeekooperative in Ruanda.
Das Mittagsangebot variiert jede Woche und umfasst zertifiziert biologische, vegane Speisen, die nach den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft entstehen. Die Gemüse bezieht HAPPA von Querfeld, einer Initiative, die "hässliches" oder nicht normgerechtes Gemüse vor der Vernichtung bewahrt – frisch, saisonal und ohne Lebensmittelverschwendung.
Sechsmal im Monat finden besondere Abendveranstaltungen statt, die Gästen ein einzigartiges pflanzliches Erlebnis bieten. Daneben ermöglichen private Buchungen individuelle Feiern in einem Raum, der ganz auf Nachhaltigkeit ausgelegt ist. Die Preise bleiben erschwinglich, einige Gerichte kosten weniger als zehn Euro.
Doch HAPPA geht es um mehr als nur um Essen: Fairness am Arbeitsplatz steht ebenfalls im Fokus. Zum Team gehören zwei Köchinnen und drei Servicekräfte – bewusst mit dem Ziel, gut bezahlte Jobs für Frauen zu schaffen. Der Kaffee stammt von Angelique's Finest, einer ruandischen Frauenkooperative, was die Unterstützung von Geschlechtergerechtigkeit und fairen Handelsstrukturen unterstreicht.
Sophia Hoffmann, seit zwölf Jahren Veganerin, treibt das Projekt mit einer Philosophie voran, die auf Mitgefühl für Lebewesen basiert. Zwar hat sie bereits vier Kochbücher veröffentlicht – ihre genauen Themen bleiben unklar –, doch ihr Einsatz für Veganismus und Nachhaltigkeit prägt die Mission von HAPPA.
Mit ethischem Genuss und sozialer Verantwortung – von geretteten Zutaten bis zu fairen Löhnen – setzt das Restaurant auf ein bezahlbares, abfallarmes Modell. Hoffmanns Vision von zugänglicher pflanzlicher Küche soll die nachhaltige Gastronomie in Berlin neu definieren.






