05 February 2026, 10:42

Hanau gründet inklusiven Stadtchor für alle Musikfans – ohne Vorkenntnisse

Eine Gruppe von Menschen, einige mit Musikinstrumenten, steht vor einem Gebäude mit Treppen und Geländern, während eine Frau in der Mitte in ein Mikrofon singt, umgeben von zusätzlichen Mikrofonen auf Ständern.

Hanau gründet inklusiven Stadtchor für alle Musikfans – ohne Vorkenntnisse

Hanau startet neuen Stadtchor – Alle sind willkommen

Hanau bereitet die Gründung eines neuen Stadtchors vor und lädt Sängerinnen und Sänger aller Altersgruppen und Hintergründe zur Teilnahme ein. Die Initiative unter der Leitung des Komponisten und Dirigenten Damian H. Siegmund soll einen offenen und inklusiven Raum für Musikbegeisterte schaffen. Die Veranstalter betonen, dass es weder Leistungsdruck noch langfristige Verpflichtungen für die Teilnehmenden gibt.

Das Repertoire des Chors wird vielfältig sein – von Rock und Pop über Klassik bis hin zu weiteren Stilen. Interessierte können den Chor bei Schnupperproben am 1. März und 8. März im Nachbarschaftshaus Lamboy Tümpelgarten (Am Tümpelgarten 21) kennenlernen. Eine formlose Anmeldung ist per E-Mail an [email protected] möglich.

Bürgermeister Claus Kaminsky begrüßt das Projekt und verweist auf dessen positive Auswirkungen für Gemeinschaftsgefühl, soziale Vernetzung und Resilienz. Er unterstreicht, dass der Chor für alle offensteht – unabhängig von Alter oder Erfahrung. Bereits mehrere ehemalige Mitglieder des Hanauer "Männerchor Frohsinn 1925" haben Interesse an einer Teilnahme signalisiert.

Bei Erfolg könnte der Chor zu einem starken Symbol für den kulturellen und sozialen Zusammenhalt Hanaus werden. Siegmund, der als freiberuflicher Komponist und Dirigent tätig ist, setzt sich mit Engagement für den Aufbau einer vielfältigen und willkommenden Gruppe ein.

Der neue Hanauer Stadtchor bietet den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, durch Musik zusammenzufinden. Mit den Schnupperterminen im März hoffen die Organisatoren auf eine bunte Mischung von Teilnehmenden. Das Projekt könnte den Ruf der Stadt als Ort kultureller Offenheit und Gemeinschaftsgeist weiter stärken.