06 March 2026, 12:21

Hagels peinlicher Schulbesuch: Warum eine Lehrerin den CDU-Kandidaten in Erklärungsnot brachte

Eine Klasse in Nigeria mit Schülern, die Gesichtsmasken tragen, auf Bänken sitzen und stehen, mit Büchern und Gegenständen auf Tischen, Fenstern, einer Tür, einer Wand, einer Decke mit Lampen und Ventilatoren im Hintergrund.

CDU-Mann Hagel gerät mit Lehrer aneinander während Schulbesuch - Hagels peinlicher Schulbesuch: Warum eine Lehrerin den CDU-Kandidaten in Erklärungsnot brachte

Ein kürzlicher Schulbesuch von Manuel Hagel, dem Spitzenkandidaten der CDU für Baden-Württemberg, hat für Aufsehen gesorgt, nachdem ein Video seines Wortwechsels mit einer Lehrerin viral ging. Während der Veranstaltung sah sich Hagel schwierigen Fragen zur Bildungspolitik ausgesetzt und hatte Mühe, Schülern die Klimawissenschaft verständlich zu erklären.

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Der Vorfall ereignete sich, als Hagel eine Schule besuchte, um über das CDU-Wahlprogramm für 2026 zu diskutieren. Eine Lehrerin stellte ihn wiederholt zur Rede – insbesondere zur geplanten verpflichtenden, gebührenfreien Kindergartenjahr der Partei. An einer Stelle reagierte Hagel gereizt und räumte später ein, dass seine Antwort höflicher hätte ausfallen können.

Die Pädagogin äußerte zudem Frust über die Haltung der CDU zu Gemeinschaftsschulen und bezeichnete deren Ansatz als enttäuschend. Unterdessen zog Hagels Versuch, Siebtklässlern den Treibhauseffekt zu erklären, Kritik auf sich. Klimaschutzaktivisten und Politiker warfen ihm vor, sachlich falsche Aussagen getroffen zu haben.

Ein CDU-Sprecher verteidigte Hagel und argumentierte, er sei unvorbereitet mit den Fragen konfrontiert worden und die Lehrerin sei mit seinen Antworten zufrieden gewesen. Doch die Verbreitung des Videos im Netz hält die Debatte weiter am Laufen.

Der virale Clip setzt Hagel vor der Wahl unter Druck. Sein Umgang mit Fragen zu Bildung und Klimawissenschaft ist inzwischen ein viel diskutiertes Thema unter Wählern und politischen Gegnern. Bisher hat die CDU noch keine weitere Reaktion auf die Kritik angekündigt.

Quelle