09 May 2026, 08:19

Großübung im Rheingau-Taunus-Kreis testet Katastrophenschutz unter Realbedingungen

Militärfahrzeug mit Rauch auf einer Schotterstraße mit einer Person an Bord, Bäume und klarer blauer Himmel im Hintergrund.

Großübung im Rheingau-Taunus-Kreis testet Katastrophenschutz unter Realbedingungen

Großangelegte Notfallübung im Rheingau-Taunus-Kreis diese Woche

Im Rheingau-Taunus-Kreis findet in dieser Woche eine großangelegte Notfallübung statt. Ziel der Übung ist es, die Zusammenarbeit von Katastrophenschutzteams und Rettungskräften unter realistischen Bedingungen zu testen. Über 350 Einsatzkräfte werden an einer Simulation eines schweren Verkehrsunfalls mit gefährlichen Stoffen und mehreren Verletzten teilnehmen.

Die Übung findet am Donnerstag zwischen 9:00 und 12:30 Uhr statt. Der sichtbarste Teil wird sich auf die Alte Bäderstraße in der Nähe des Gewerbegebiets Ober der Hardt in Bad Schwalbach konzentrieren. Die Organisatoren planen, farbigen Rauch einzusetzen, um das Szenario noch realistischer wirken zu lassen.

Einsatzfahrzeuge werden während der Übung häufig zwischen zentralen Orten unterwegs sein, darunter das Gewerbegebiet, die ehemalige Taunus-Kaserne in Heidenrod-Kemel und die Kreisverwaltungsgebäude in Bad Schwalbach. Obwohl öffentliche Straßen nicht gesperrt werden, raten die Behörden Autofahrern, während der Übung die Umfahrung des Gewerbegebiets über die Alte Bäderstraße zu meiden.

Im Mittelpunkt der Übung steht die Bewertung, wie schnell und effektiv verschiedene Behörden und Einsatzkräfte unter Druck zusammenarbeiten. Feuerwehrleute, Rettungssanitäter, Polizei und andere Teams werden auf die simulierte Katastrophe so reagieren, als wäre sie echt.

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Anwohner in der Nähe der Übungsorte müssen mit vermehrtem Einsatzfahrzeugverkehr rechnen. Die Übung soll dem Kreis helfen, Stärken und Schwächen in den Notfallplänen zu erkennen. Die Behörden betonen, dass es sich ausschließlich um eine Simulation handelt und für die Bevölkerung keine tatsächliche Gefahr besteht.

Quelle