06 April 2026, 20:19

Großbrand in Altensteig-Wart: 70 Bewohner evakuiert und Millionen-Schaden

Feuerwehrfahrzeuge in einer Parkgarage geparkt mit einem Gebäude auf der linken Seite und anderen Fahrzeugen auf der Straße, vor einem Hintergrund von Gebäuden, Polen, Drähten und dem Himmel.

Großbrand in Altensteig-Wart: 70 Bewohner evakuiert und Millionen-Schaden

Schwerer Brand in Tiefgarage eines Mehrfamilienhauses in Altensteig-Wart

Am Montag, dem 27. Januar 2025, brach in der Tiefgarage eines Mehrfamilienhauses in Altensteig-Wart ein Großbrand aus. Dichter schwarzer Rauch stieg aus dem Gebäude auf, woraufhin über 70 Bewohner evakuiert werden mussten. Rettungskräfte eilten zum Einsatzort, um das Feuer zu bekämpfen und den Betroffenen zu helfen.

Gegen Abend trafen die Feuerwehrkräfte ein und fanden die Garage bereits von dichtem Rauch erfüllt vor. Die Flammen griffen schnell um sich und beschädigten mehrere Fahrzeuge im Inneren. Bis Mitternacht konnte das Feuer gelöscht werden – doch nicht, ohne dass vier Autos vollständig zerstört und 14 weitere beschädigt wurden.

Mehr als 70 Menschen mussten aus den Wohnungen über der Garage in Sicherheit gebracht werden. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und die Stadtverwaltung richteten in der Markgrafenhalle eine Notunterkunft ein, in der 44 Evakuierte auf Feldbetten untergebracht wurden. Andere fanden bei Familie oder Freunden eine vorübergehende Bleibe.

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Der Großalarm löste eine großangelegte Rettungsaktion aus: Feuerwehrleute aus umliegenden Städten entsandten 25 Fahrzeuge und 98 Einsatzkräfte. Rettungsdienste aus fünf Landkreisen setzten 15 Krankenwagen, neun Notarztfahrzeuge und fast 50 Rettungssanitäter ein. Zwei Personen erlitten leichte Verletzungen und wurden zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht.

Die Polizei bestätigte, dass zum Zeitpunkt des Brandes kein Elektroauto in der Garage geparkt war. Die Behörden schätzen den Sachschaden mittlerweile auf einen hohen sechsstelligen Betrag und haben die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Durch das Feuer wurden vier Fahrzeuge vollständig zerstört, 14 weitere erlitten unterschiedliche Schäden. Die Einsatzkräfte versorgten die obdachlos gewordenen Bewohner mit Unterkunft und medizinischer Betreuung, während die meisten von ihnen alternative Unterkünfte fanden. Die Polizei untersucht den Vorfall weiterhin; die finanziellen Verluste dürften 100.000 Euro übersteigen.

Quelle