30 March 2026, 14:23

Großbrand auf Freiburger Deponie: Komposthaufen steht in Flammen

Schwarze und weiße Zeichnung von Menschen vor einer Fabrik mit Häusern und Rauch aus Schornsteinen, beschriftet mit "coal-mine disaster in England the final" unten.

Großbrand auf Freiburger Deponie: Komposthaufen steht in Flammen

Großbrand auf Deponie Eichelbuck in Freiburg

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Am Sonntag, dem 29. März 2026, brach auf der Deponie Eichelbuck in Freiburg ein großer Brand aus. Das Feuer entfachte sich gegen 11:25 Uhr in einem gewaltigen Haufen aus zerkleinertem Pflanzenabfall. Nach Angaben der Behörden löste sich der Brand vermutlich durch Selbstentzündung infolge von Gärungsprozessen aus.

Die Flammen griffen auf einen Komposthaufen von sechs Metern Höhe und etwa 10 mal 20 Metern Breite über. Rund 45 Einsatzkräfte – sowohl Berufs- als auch Freiwillige Feuerwehren – rückten an. Sie kämpften mehrere Stunden lang gegen die Flammen und brachten die Lage schließlich gegen 20 Uhr unter Kontrolle.

Die Feuerwehr setzte zwei Radlader, einen Bagger mit Greifarm sowie mehrere Tanklöschfahrzeuge ein. Das Wasser wurde im Pendelverkehr herangeschafft, zusätzlich wurde ein Tanklöschfahrzeug von einem nahegelegenen Flugplatz angefordert. Bevor die Flammen gelöscht werden konnten, musste der brennende Kompost zunächst mit schwerem Gerät auseinandergezogen werden.

Solche Vorfälle sind in Deutschland selten. In den vergangenen fünf Jahren gab es keine großflächigen Brände durch spontane Kompost-Selbstentzündung auf Deponien. Der einzige aktuelle Fall ereignete sich am 20. März 2026 in Vogtei, Thüringen – dort geriet ein kleiner Komposthaufen in Brand, der jedoch nicht auf einer Deponie lag und geringfügig blieb.

Der Einsatz erforderte erhebliche Ressourcen und eine abgestimmte Koordination, um das Feuer einzudämmen. Der Vorfall unterstreicht die Gefahren von Selbstentzündung in großen organischen Abfallhalden. Die genauen Ursachen werden noch untersucht.

Quelle