07 April 2026, 00:23

Grenzüberschreitendes Feuerwehr-Training unter Extrembedingungen in Stetten am kalten Markt

Schwarz-weißes Bild einer Gruppe von Männern in Mützen, die Gewehre während eines Trainings in einem Feld mit Bäumen und einem klaren Himmel halten.

Grenzüberschreitendes Feuerwehr-Training unter Extrembedingungen in Stetten am kalten Markt

Feuerwehrkräfte aus Baden-Württemberg, der Schweiz und Liechtenstein zu intensivem Übungswochenende zusammen

Auf dem Truppenübungsplatz bei Stetten am kalten Markt trafen sich Feuerwehrleute aus Baden-Württemberg, der Schweiz und Liechtenstein zu einem anspruchsvollen Trainingswochenende. Im Mittelpunkt stand die Verbesserung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit sowie das Erproben von Fähigkeiten in hochkomplexen Einsatzszenarien. Zwei Tage lang meisterten die Teams eine Reihe realistischer Notfälle unter extremen Bedingungen.

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Das Übungsprogramm umfasste drei Parcours mit jeweils sieben herausfordernden Stationen. Die Szenarien reichten von klassischen Brandeinsätzen über technische Rettungen, Waldbrandbekämpfung bis hin zu Stromunfällen. Zudem wurden Höheneinsätze und Rettungen aus beengtem Raum geprobt.

An der Station "Garage" galt es, einen komplexen Brand mit zwei Schrottfahrzeugen, simulierten Verletzten und einem "Firetrainer"-Gerät zu bewältigen. Ein kritischer Moment entstand, als zwei Einsatzkräfte in einem brennenden Gebäude den Funkkontakt verloren – eine Übungssituation, die einen Notfall mit Atemschutzgeräten nachstellte. Die Teilnehmer mussten ihre vermissten Kollegen unter Atemschutz orten und retten, während sie gleichzeitig das Feuer bekämpften.

Am Training beteiligten sich zwei Löschfahrzeuge der Feuerwehr Stockach sowie zwei Fahrzeuge der Bundeswehr. Im Anschluss an die Übungen folgte eine ausführliche Nachbesprechung, in der Taktiken analysiert und der Erfahrungsaustausch zwischen den Teams gefördert wurde.

Das Wochenende stärkte die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und gab den Kräften die Möglichkeit, ihre Einsatzstrategien zu verfeinern. Unter realistischen Bedingungen bereiteten sich die Feuerwehrleute auf künftige Einsätze vor. Gleichzeitig bot die Veranstaltung eine Plattform, um Fachwissen zwischen den Regionen auszutauschen.

Quelle