Grenzskandal: Chinesen mit gefälschten taiwanesischen Pässen in Deutschland gestoppt
Paula GumprichGrenzskandal: Chinesen mit gefälschten taiwanesischen Pässen in Deutschland gestoppt
Zwei chinesische Staatsbürger an deutscher Grenze mit gefälschten Pässen gestoppt
An einem deutschen Grenzübergang sind zwei chinesische Staatsbürger aufgefallen, nachdem sie versucht hatten, mit gefälschten Pässen ins Land einzureisen. Der Vorfall ereignete sich am Autobahngrenzübergang Weil am Rhein, wo die Behörden die Täuschung bei einer Routinekontrolle aufdeckten.
Die beiden Personen hatten den Beamten digitale Abbildungen taiwanesischer Pässe auf ihren Smartphones als Ausweisdokumente vorgelegt. Später wurden gegen sie Einreiseverbote verhängt und sie nach Schweiz zurückgeschickt.
Bundespolizisten wurden misstrauisch, als die Reisenden statt physischer Dokumente lediglich digitale Bilder von taiwanesischen Pässen vorzeigten. Eine genauere Prüfung ergab deutliche Anzeichen von Fälschungen in den Papieren.
Die beiden wurden umgehend verhört und als chinesische Staatsangehörige identifiziert. Nun müssen sie sich wegen Urkundenfälschung und Verstößen gegen das Aufenthaltsrecht vor Gericht verantworten.
Obwohl es keine genauen Zahlen zu Passfälschungen an deutschen Grenzübergängen im vergangenen Jahr gibt, zeigen allgemeine Daten das Ausmaß des Problems. Allein 2025 registrierte die Bundespolizei bundesweit 62.500 unerlaubte Einreisen. Nordrhein-Westfalen verzeichnete im selben Jahr 22.400 Fälle von Dokumentenfälschung, wobei grenzspezifische Statistiken nicht gesondert erfasst werden.
Nach Abschluss der Ermittlungen wurde gegen die beiden Personen ein formelles Einreiseverbot für Deutschland verhängt. Unter Polizeibegleitung wurden sie in die Schweiz zurückgebracht.
Der Fall hat zu strafrechtlichen Ermittlungen gegen die Reisenden geführt. Die Einreiseverbote verhindern künftige Versuche, legal oder illegal nach Deutschland einzureisen.
Die Bundespolizei überwacht weiterhin die Grenzübergänge auf ähnliche Verstöße, auch wenn umfassende Daten zu Passfälschungen an Kontrollpunkten begrenzt bleiben.






