Graf Hardenberg übernimmt Autohaus Gehlert in Freiburg und wächst weiter
Paula GumprichGraf Hardenberg übernimmt Autohaus Gehlert in Freiburg und wächst weiter
Die Graf Hardenberg Gruppe erweitert ihr Händlernetz durch die Übernahme des Autohauses Gehlert in Freiburg. Die Transaktion, die zum 1. Juli 2026 wirksam wird, fügt dem Verbund einen weiteren Standort hinzu und ergänzt die bestehenden 37 Niederlassungen an 18 Standorten in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Beide Unternehmen bestätigten, dass der Deal nach Erteilung der endgültigen Genehmigung durch das Bundeskartellamt vollzogen wird.
Das traditionsreiche Autohaus Gehlert in Freiburg wird auch künftig unter seinem bisherigen Namen firmieren. Die Geschäftsführung bleibt in den Händen von Geschäftsführer Matthias Wagner, und die 130 Mitarbeiter behalten ihre Arbeitsplätze. Während das Grundstück im Besitz der Familie Gehlert verbleibt, hat die Graf Hardenberg Gruppe einen langfristigen Mietvertrag gesichert.
Franz-Xaver Grünwald, der scheidende Geschäftsführer von Gehlert, bezeichnete die Graf Hardenberg Gruppe als den idealen Partner für diesen Übergang. Er betonte den exzellenten Ruf des Unternehmens sowie die gemeinsamen Werte als entscheidende Faktoren für die Entscheidung. Der neue Standort in Freiburg wird in die Region Ortenau eingegliedert und von Andy Kocijan und Mark Häfner verantwortet.
Die Graf Hardenberg Gruppe mit Hauptsitz in Ettlingen bei Karlsruhe beschäftigt derzeit über 1.900 Mitarbeiter. Zum Portfolio gehören renommierte Marken wie Volkswagen, Audi, Porsche, Ford, Hyundai und Harley-Davidson. Volker Brecht, Vorstandsvorsitzender der Gruppe, unterstrich die strategische Bedeutung Freiburgs als Standort mit erheblichem Wachstumspotenzial.
Mit der Übernahme festigt die Graf Hardenberg Gruppe ihre Präsenz in Süddeutschland. Nach der erwarteten Freigabe durch das Bundeskartellamt wird der Deal im Juli 2026 vollständig umgesetzt. Das Autohaus Gehlert bleibt für seine Kunden unter dem bewährten Namen erreichbar und profitiert zugleich von den Ressourcen des neuen Mutterkonzerns.






