06 February 2026, 22:51

Gil Ofarim bricht Schweigen: Neue Vorwürfe im Davidstern-Skandal

Ein Mann im Anzug und Krawatte mit Brille sitzt an einem Tisch mit Mikrofon, mit einer Hand auf der linken Seite und einem Vorhang im Hintergrund.

Gil Ofarim Behauptet: Video ist eine Fälschung - Gil Ofarim bricht Schweigen: Neue Vorwürfe im Davidstern-Skandal

Gil Ofarim hat sich erneut zum Davidstern-Skandal von 2021 geäußert, der sich in einem Leipziger Hotel ereignete. Der Sänger brach sein Schweigen während eines Lagerfeuer-Gesprächs in der RTL-Show Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! und griff dabei Vorwürfe auf, die er damals gegen einen Mitarbeiter des Hotels erhoben hatte. Seine jüngsten Aussagen kommen zwei Jahre, nachdem er vor Gericht eingestanden hatte, in dem Fall gelogen zu haben. Der Streit begann 2021, als Ofarim einen Hotelangestellten antisemitischer Äußerungen beschuldigte. Er behauptete, der Mitarbeiter habe ihn aufgefordert, seine Davidstern-Halskette vor dem Check-in zu verstecken. Überwachungsaufnahmen zeigten später jedoch keine Spur der Kette, und Ofarim konnte keinen Beweis vorlegen, dass er sie zu diesem Zeitpunkt überhaupt trug. 2023 gestand er vor Gericht ein, Teile der Geschichte erfunden zu haben, und zahlte 10.000 Euro Schadensersatz. Dennoch beharrt er nun darauf, dass das ursprüngliche Video manipuliert worden sei. In der Reality-Show behauptete er, es fehlten Sekunden in der Aufnahme, und ein Zeuge habe ihn mit der Kette gesehen. Ofarim berief sich zudem auf eine Vertraulichkeitsvereinbarung als Grund für sein bisheriges Schweigen. Der Anwalt des Hotelmitarbeiters widersprach jedoch und erklärte, es habe lediglich eine Unterlassungserklärung gegeben. Die Hotelleitung hat sich zu seinen neuesten Aussagen bisher nicht öffentlich geäußert. Der Fall bleibt umstritten, mit widersprüchlichen Darstellungen von Ofarim und dem juristischen Team des Hotels. Seine jüngsten Behauptungen in Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! haben die Debatte neu entfacht, doch neue Beweise wurden nicht vorgelegt. Das ursprüngliche Gerichtsurteil und die Schadensersatzzahlung gelten weiterhin als offizielle Lösung des Falls.