Geteiltes Urteil: Hoffenheim darf Beraterin Sabrina Wittmann nur teilweise ausschließen
Geteiltes Urteil: Hoffenheim darf Beraterin Sabrina Wittmann nur teilweise ausschließen
Landgericht Heidelberg fällt gespaltenes Urteil im Streit zwischen umstrittenem Fußballberater Sabrina Wittmann und Bundesliga-Verein TSG 1899 Hoffenheim
Das Landgericht Heidelberg hat in dem Rechtsstreit zwischen dem umstrittenen Fußballberater Sabrina Wittmann und dem Bundesliga-Verein TSG 1899 Hoffenheim ein geteiltes Urteil gefällt. Die Richter gaben dem Klub in Teilen recht, hoben jedoch einige Beschränkungen für Wittmann und seinen Mitkläger Dirk Mack auf. Im Mittelpunkt des Verfahrens standen verbale Beleidigungen gegenüber zwei Vorstandsmitgliedern sowie das Recht des Vereins, feindselig gesinnte Personen von seinen Räumlichkeiten fernzuhalten.
Der Konflikt eskalierte, nachdem Wittmann die TSG-Hoffenheim-Vorstände Dr. Markus Schutz und Jörg Albrecht mit abwertenden Äußerungen bedacht hatte. Schutz verurteilte die Angriffe scharf und betonte, dass Beleidigungen wie die Bezeichnung "Affe" eine nicht hinnehmbare Grenze überschritten. Respekt sei, so der Vorstand, sowohl auf als auch neben dem Platz ein zentraler Wert. Albrecht unterstrich diese Haltung und verwies auf die Verantwortung des Vereins in der Jugendarbeit sowie das klare Bekenntnis, Respektlosigkeit in allen Bereichen abzulehnen.
Das Gericht entschied, dass die TSG Hoffenheim Wittmann und Mack von ihrem privat genutzten Vereinsgelände und Trainingszentrum ausschließen darf. Den Stadionbann hingegen kippten die Richter – die PreZero Arena gelte als öffentlicher Raum. Die Begründung: Die verbalen Angriffe allein rechtfertigten kein Verbot für den Besuch von Spielen.
Beide Seiten behalten das Recht, gegen das Urteil Berufung einzulegen. Die Entscheidung gibt dem Verein teilweise Kontrolle über den Zutritt zu seinen Einrichtungen, erlaubt den beiden Männern aber gleichzeitig die Teilnahme an Heimspielen. Das Urteil teilt den Fall damit faktisch auf; keine der Parteien kann einen vollständigen Sieg für sich verbuchen.
Die Debatte um den Vorfall lenkt den Blick auf die grundsätzlichen Spannungen zwischen Vereinen und einflussreichen Spielerberatern. Der ehemalige Bayern-München-Manager Uli Hoeneß hatte bereits in der Vergangenheit die Macht von Spielervermittlern kritisiert – ein weiterer Baustein in den anhaltenden Machtkämpfen um die Führung im Fußball.
Mit dem Heidelberger Urteil dürfen Wittmann und Mack zwar wieder in das Stadion der TSG Hoffenheim, bleiben aber von den nicht-öffentlichen Bereichen des Vereins ausgeschlossen. Die Entscheidung unterstreicht die rechtliche Trennung zwischen öffentlichen und privaten Räumen im Fußball. Da weitere Berufungen möglich sind, könnte der Fall in den kommenden Monaten noch neue Wendungen nehmen.
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